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Techland-Entwickler: "Spieler brauchen bessere Welten, keine Größeren"

Mit Dying Light 2 will das Studio diesen Grundsatz selbst verwirklichen.
Stefan Briesenick Aktualisiert 20 Dezember 2021

Das Schema kennen wir längst: Entwickler finden einen Weg, um mehr Rechenkraft für sich zu nutzen und nutzen die zusätzliche Kapazität der Systeme aus, um verschiedene Dinge zu vergrößern. In offenen Welten ist das nicht immer etwas Gutes, wenn wir schlussendlich stundenlang durch karge Einöden laufen und das Spielen zur reinen Zeitverschwendung wird. Der Game Director von Dying Light 2 rebelliert gegen diese Tradition, denn er glaubt, dass Spieler eigentlich keine größeren Welten brauchen, sondern bessere Sandkästen mit mehr Spieltiefe.

"Ich bin nicht sicher, ob [offene Welten] größer werden. Was sich verändern wird, ist der [Detailgrad] von allem. Ich glaube nicht, dass die Menschen wirklich größere Welten brauchen, sie brauchen Welten, die von besserer Qualität sind und [in der sie] stärker die Umgebung eintauchen [...] können. In der aktuellen Generation ist es schon nicht mehr so schwierig, durch Streaming riesige Welten zu erschaffen. Wenn ihr irgendwohin geht, wird nur ein kleiner Teil um euch herum geladen [...]. Auf diese Weise kann man extrem große Welten erschaffen, die nicht wirklich die Leistung beeinflussen. Was jedoch [eine Auswirkung hat] ist die Anzahl der NPCs, die um euch herum [dargestellt werden], die Vielfalt und das Verhalten der Charaktere, sowie die Anzahl der Animationen. Die Verbesserungen in der nächsten Generation werden es uns ermöglichen, in diese Richtung vorzudringen Grundsätzlich ist es unsere Mission als Studio, Open-World-Spiele für die erste Person mit [unglaublich feinteiligen] Grafiken und [ebenso starker] Immersion zu erstellen, bei denen ihr das Gefühl habt, wirklich dort zu sein."

Wollt ihr auch bessere Welten oder geht es euch nur um die Größe?

Quelle: Offizielles Xbox-Magazin.

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