Die taiwanesische Regierung bereitet seit Monaten eine mögliche See- und Landinvasion durch China vor, eine Nation, die die Insel als Teil des chinesischen Festlands betrachtet und deren demokratisch gewählte Regierung "separatistisch" ist. Und obwohl Drohnen, Raketen und militärische Manöver zugenommen haben, braut sich der "digitale Krieg" schon lange zusammen.
China und Taiwan spionieren sich schon lange gegenseitig aus, aber nun scheint Taiwan die Initiative ergreifen zu wollen und hat laut Reuters eine Website gestartet, die unzufriedene chinesische Bürger dazu ermutigt, relevante Informationen zur Unterstützung der taiwanesischen Streitkräfte bereitzustellen. Die Website ist in China natürlich von allgemeinen Suchmaschinen ausgeschlossen, aber chinesische Bürger sind es gewohnt, VPNs zu nutzen, um ohne staatliche Beschränkungen auf das Internet zuzugreifen und westliche Webseiten und Suchmaschinen zu nutzen.
Taiwan folgt somit dem Beispiel anderer Länder wie den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und Israel, indem es versucht, seine "Geheimdienstquellen zu diversifizieren". China wiederum hat 2024 eine E-Mail-Adresse eingeführt, mit der taiwanesische Bürger Verbrechen von "Taipeh-Separatisten" melden können.