Wie das Technikmagazin wsj.com berichtet, hängt der Lieferungsengpass der Nintendo Switch maßgeblich mit der Produktion einiger seltener Elektronikbauteile zusammen, die in unserer modernen Zeit sehr gefragt und deshalb leider auch rar sind. Seit dem Aufkommen der Smartphones, werden diese Bausteine in Displays, Computer-Servern und anderen digitalen Geräten verbaut. Konkret betroffen ist der leistungsfähige Bildschirm, der Vibrationsmotor, der den HD-Rumble der Switch antreibt, sowie der NAND-Arbeitsspeicher. Vor allem Letztgenanntes wird laut der Toshiba Corp. noch eine Weile lang schwierig zu beschaffen sein, denn Unternehmen wie Apple und Samsung sind große Abnehmer dieser Bestandteile.
Um sich höhere Anteile an den produzierten Teilen zu sichern, müsste Nintendo tiefer in die Tasche greifen und einen höheren Preis bezahlen, allerdings könnte sich das negativ auf die Preisentwicklung der Switch auswirken.
