Für eine Überraschung sorgte Square Enix-CEO Yosuke Matsuda, der während eines Gesprächs über die Unternehmensstrategie für das Jahr 2017 erwähnte, dass die Nintendo Switch eine große Rolle bei der Entwicklung der Spiele trägt. "Momentan schenken wir vor allem der Switch Aufmerksamkeit. Wir erwarten eine Menge, da wir bereits gehört haben, dass die Verkäufe außerordentlich gut laufen". Trotzdem wirft das Unternehmen einen Blick auf die Xbox Scorpio, Windows 10 und Googles Tango, wie Matsuda in einem Gespräch mit Nikkei erwähnte. Momentan unterstützt Square Enix Nintendos neuste Konsole bereits mit sieben angekündigten Spielen.
Außerdem sprach Matsuda über Final Fantasy XV und warum das Spiel so erfolgreich ist. Er glaubt, dass ein Spiel mit einer derart tiefgründigen Geschichte auf jeden Markt gleichzeitig erscheinen muss. Auch die digitalen Verkäufe werden immer wichtiger: 20 Prozent der verkauften FFXV-Kopien in Nordamerika sind digitalen Ursprungs, bei einigen Spielen machen die digitalen Exemplare sogar die Hälfte der Einnahmen aus. Der CEO glaubt daran, dass der westliche Markt japanische Produkte verlangt, deshalb werde Square Enix aufhören daran etwas zu verändern.
Auch über Smartphone-Spiele wurde diskutiert, aus den Statistiken gehe jedoch hervor, dass der mobile Sektor im vergangenen Jahr recht erfolglos verlief. Der Square Enix-CEO möchte Spiele mit großerer Diversität, den alten, repetitiven Stil will er hinter sich lassen. Auch hier wäre eine weltweite Veröffentlichung von fundamentaler Bedeutung, da Japan, China und Nordamerika 80 Prozent der Handy-Spiele ausmachen.