Tomb Raider gehört zu den besten Starts des Jahres, aber Square Enix hat trotzdem mit besseren Zahlen gerechnet. Bis Ende März sind 3,4 Millionen Spiele verkauft worden. Eigentlich hatte man aber mit fünf bis sechs Millionen Spielen gerechnet. Doch das war nicht die einzige Enttäuschung für Square Enix.
Hitman: Absolution, das bereits Ende November erschienen ist, konnte sich 3,6 Millionen Mal verkaufen. Hier ging man von fast fünf Millionen Einheiten aus. Der Actiontitel Sleeping Dogs konnte sich weltweit 1,75 Millionen Mal verkaufen. Die Prognosen dafür lagen aber bei mindestens zwei Millionen und gehofft hatte man auf 2,5 Millionen Einheiten.
Den europäischen Markt bezeichnete der japanische Hersteller als allgemein recht ruhig, aber zumindest auf die USA hatte man gehofft. Man weiß, dass die Ergebnisse nicht schlecht sind, aber dem würden auch hohe Distributionskosten gegenüberstehen. Das Geschäftsmodell nennt man überholt. Der neue Boss Yosuke Matsuda nun will alle Bereiche des Unternehmens auf den Prüfstand stellen.