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Kritiken
Spider-Man

Spider-Man: The Heist

Die Katze ist endlich aus dem Sack und hat sich schlussendlich doch dazu entschieden, mit der freundlichen Spinne zu spielen.

Als wir mit Insomniacs Spider-Man fertig waren, haben wir schnell das Herumschwingen durch New York vermisst. Die Ankunft dieser ersten Erweiterung - The Heist - war deshalb die perfekte Entschuldigung, dem freundlichen Netzschwinger einen erneuten Besuch abzustatten. Das Add On ist das Erste von drei geplanten Inhalten und nachdem, was wir bisher gesehen haben, werden sie eine verbundene Geschichte erzählen. Da The Heist also im eigentlichen Sinne kein eigenständiges Produkt ist, sollte es auch nicht unbedingt für sich alleinstehend betrachtet werden. Wenn ihr wirklich daran interessiert sind, mehr Spider-Man zu spielen, und die ganze Geschichte erleben wollt, müsst ihr wohl oder übel den Saisonpass kaufen. Diese erste Erweiterung lässt uns aber immerhin sehr positiv auf die restlichen Versatzstücke blicken:

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Es wäre schöner, wenn Insomniac auf den miesen Cliffhanger am Ender der DLC-Geschichte verzichtet hätte.

Nachdem Black Cat (Felicia Hardy) ein paar Krümel hinterlassen hat, die der Spieler neben der Haupthandlung verfolgen konnte, erscheint sie schließlich im Rampenlicht und dient dieser Erweiterung als roter Faden. Der Spieler wird in The Heist eine Verschwörung aufdecken, die vom bösen Anti-Helden und Mafiosi Hammerhead organisiert wird. Er und andere Mafia-Familien wollen mal wieder Chaos anrichten, was wir natürlich nicht zulassen können. Mary Jane ist erneut ein wichtiger Teil dieser Geschichte (und sie ist wieder in einer Mission spielbar). Sogar Miles Morales wurde bedacht, obwohl er nur eine sehr untergeordnete Rolle innehat. The Heist setzt nach den letzten Ereignissen des Basisspiels an, was im Umkehrschluss bedeutet, dass wir zuerst die Hauptstory abgeschlossen haben müssen, um Zugang zur Erweiterung zu erhalten.

Die Handlung selbst ist leider ziemlich kurz geraten und sollte nicht länger als zwei Stunden dauern. Wir werden nicht allzu detailliert auf die Geschehnisse eingehen, können aber sagen, dass es furchtbar abrupt endet - mit einem frustrierenden "Fortsetzung folgt". Die Story bietet im Grunde nichts, was wir nicht bereits im Basisspiel gesehen hätten; es ist also zu einem gewissen Grad mehr vom Gleichen (was ja nicht unbedingt negativ sein muss). Auf der anderen Seite gibt es da diese eine Verfolgungssequenz, die ehrlich beeindruckend ist, aber lasst uns nicht ins Detail gehen.

Neben der Hauptgeschichte gibt es neue Verbrechen, Herausforderungen und Sammelobjekte, in die man sich einklinken kann. Die Mafia-Banden machen mächtig Ärger, aber im Grunde sind ihre Aktivitäten identisch zu dem, was bereits im Basisspiel sahen. Die Ausnahme ist eine Instanz, die uns zwingt Bomben mit dem Spider-Bot aufzusuchen. Das funktioniert, ist aber nichts Besonderes. In puncto Sammlerstücke können wir Gemälde finden, die Black Cat in der ganzen Stadt versteckt hat. Jedes Stück wird uns Hintergrundinformationen über Felicia Hardys Vater bieten. Dabei achtet Insomniac darauf, uns auch in folgenden Erweiterungen noch etwas erzählen zu können.

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Die neuen Aktivitäten sind vielleicht nicht sonderlich kreativ, aber sauber und sinnvoll implementiert.

Schließlich wären da noch die Aufgaben, die sehr ähnlich zu den Taskmaster-Herausforderungen aus dem Basisspiel ausfallen. Diesmal stellt uns Screwball im Namen von Klicks auf sozialen Netzwerken auf die Probe. In der Praxis folgen wir auch hier dem gleichen Format, wie bei den oben erwähnten Herausforderungen, allerdings mit der Ausnahme, dass wir an bestimmten Punkten der Herausforderung Gegner besiegen oder spektakuläre Bewegungen ausführen sollen - damit die Zuschauerzahlen steigen. Wie bei den Taskmaster-Herausforderungen enthalten wir je nach Leistung eine von drei Medaillen - das reicht vielen Spielern ja an Wiederspielwert.

Ansonsten stecken in dieser Erweiterung noch drei neue Anzüge (leider nur rein kosmetische Verkleidungen, also keine neue Anzugkraft), einige neue Radiosendungen von und mit J. Jonah Jameson, und ein neuer, mit einem riesigen Maschinengewehr ausgestatteter Feindtyp. The Heist ist keine besonders beeindruckende oder denkwürdige Erweiterung, zum größten Teil ist sind die Inhalte bekannt. Trotzdem macht es Spaß und es bietet einige interessante Momente. Die Tatsache, dass das Add On so abrupt endet, war ehrlich gesagt eine Enttäuschung, aber wenn die anderen Erweiterungen die gleiche Qualität beibehalten oder sie sogar steigern, dann scheint uns der Preis von knapp 25 Euro für den Kauf des Season-Passes gerechtfertigt. Die zweite Erweiterung, Turf Wars, kommt im November an, während Silver Lining im Dezember ansteht. Wir werden zurückkommen, sobald die Geschichte abgeschlossen ist und euch wissen lassen, was wir von der ganzen Sache halten.

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07 Gamereactor Deutschland
7 / 10
+
Produktionswert wie gewohnt hoch, coole Spannungen zwischen Black Cat und Spider-Man, endlich mehr Spidey.
-
Die Geschichte ist kurz und endet in einem massiven Cliffhanger... DLC fügt nichts wirklich Neues hinzu.
overall score
ist die Durchschnittswertung von Gamereactor. Wie hoch ist eure Wertung? Die Durchschnittwertung aller Gamereactor-Redaktionen wird aus den Wertungen in allen Ländern erhoben, in denen es lokalen Gamereactor-Redaktionen gibt

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