Eigentlich hat Sony mit einem Nettogewinn von rund 610 Millionen Euro gerechnet. Davon blieb allerdings nicht mehr viel übrig, so warnt der Medienkonzern jetzt vor einem Verlust in Höhe von rund 2,27 Milliarden Euro. Der Umsatz ist aller Voraussicht nur knapp unterhalb der Prognosen und auch der operative Gewinn soll mit 1,75 Millarden Euro stabil bleiben.
Als Grund gibt Sony vollständig das Erdbeben und die Folgen des Tsunamis verantwortlich. Etliche Fabriken und Büros im Nordosten wurden beschäftigt und die Kosten sorgen nun für Milliardenkosten. Noch nicht berücksichtigt sind allerdings die Kosten für den Datendiebstahl. Der fand im April statt, so dass die Kosten dafür erst im aktuellen Geschäftsjahr zum Tragen kommen. Das erste Quartal wird für Sony dann wohl schon bald mit der nächsten Schreckensnachricht aufwarten.