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Gamereactor Kritiken Skydrift
Kritiken Skydrift

Skydrift

Es gibt einen Neuzugang im Lager der Rennspiele mit Power-Ups. In Skydrift wird allerdings nicht um die Wette gefahren, sondern geflogen. Grund genug, sich den neusten Vertreter dieses eigentlich gut versorgten Genres mal näher anzusehen.
Ingo Delinger Getestet auf Multi 6 September 2011

In Skydrift treten acht Piloten in verschiedenen Rennen gegeneinander an, um als erster ins Ziel zu fliegen. Dabei dürfen wir uns mit allerlei Power-Ups gegenseitig beharken, ganz so, wie man es von Blur, Diddy Kong Racing oder zuletzt Sonic & Sega All-Stars Racing kennt. Die Steuerung ist einfach gehalten. Schnell schlängelt man sich gekonnt durch Canyons und Höhlen. Zusätzlich lassen sich die Flieger mit dem rechten Stick komplett vertikal stellen, um sich auch noch durch die kleinste Lücke zu zwängen.

Die Rennen führen durch Canyons, über schneebedeckte Gipfel, durch Hafengebiete und tropische Lagunen. All das erinnert mit seinem bunten Arcade-Look und dem ständig guten Wetter sofort an die alten Dreamcast-Klassiker, was definitiv als Kompliment gemeint ist. Alles sieht für einen Arcade-Titel sehr nett aus und die Rennstrecken sind gut durchdacht. Enge Passagen und großräumige Areale wechseln sich ab. Und immer gibt es verschiedene Wege, auf denen auch unterschiedliche Power-Ups gesammelt werden können.

Es gibt sechs Verbesserungen, die sich in offensive und defensive unterteilen. Da wären Maschinengewehre, Raketen, Minen, Emp-Attacken, aber auch Schilde und die Möglichkeit, den Flieger im Flug zu reparieren. Bis zu drei Power-Ups dürfen gleichzeitig an Bord sein. Es besteht sowohl die Möglichkeit, diese bei mehrfachem Einsammeln aufzurüsten, um so beispielsweise stärkere Raketen zu erhalten. Man darf die Power-Ups aber auch jederzeit verbrennen und in Nitroboost umwandeln. Die diversen Möglichkeiten bieten jedenfalls jede Menge taktisches Potential. Boost erhält man auch für waghalsige Manöver oder Abschüsse.

Der Look und das Spielgefühl von Skydrift erinnern an alte Dreamcast-Klassiker

Sollte man im Canyon dann mal doch die Kurve nicht kriegen oder einer Mine zu spät ausweichen, bleibt alles relativ schmerzlos, da man nach wirklich kurzer Zeit an derselben Stelle wieder ins Rennen geschickt wird. So ist dafür gesorgt, dass die Nachzügler nicht am Ende des Feldes einsam ihre Runden drehen und das Rennen für alle Beteiligten spannend bleibt.

Jede Menge Flieger mit verschiedenen Skins und unterschiedlichen Attributen lassen sich nach und nach freischalten. Mit wachsender Spielzeit werden auch die unterschiedlichen Rennen und Strecken freigegeben. Es gibt die klassischen Power-Up-Rennen, aber auch Kurse mit Speed-Boost-Ringen oder Survival-Rennen, in denen nach einer bestimmten Zeit jeweils der letzte Pilot eliminiert wird. Das ganze natürlich als Kampagne oder mit acht Piloten online.
Skydrift bekommt vielleicht keinen Preis für Innovation, aber das klassische Spielprinzip ist gut umgesetzt.

Wer noch kein Rennspiel dieser Machart in seiner Download-Spielesammlung hat oder dringend Nachschub braucht, darf getrost zugreifen. Skydrift ist ein gut produzierter, netter Arcade-Racer und immerhin darf man zur Abwechslung mal fliegen.

Zusätzliche Wertungen

Grafik
8 / 10
Sound
7 / 10
Spielbarkeit
8 / 10
Langzeitmotivation
7 / 10
8
Gut von 10 · Gamereactor Deutschland
Pro Nettes Old-School Gameplay, viele taktische Möglichkeiten mit den Power-Ups, Dreamcast-Feeling
Contra Nichts wirklich Neues wird geboten
Vollständiges Profil 611 veröffentlichte Artikel
8
Gut Netzwerk-Wertung über 1 Ausgaben
Fakten zum Spiel
Entwickler Digital Reality
Publisher Digital Reality
Termin 7 September 2011
Getestet auf Multi
Genre Racing
Plattformen
PSN XBLA PC PS3 Xbox 360
Warum Gamereactor vertrauen
23 Ausgaben Jede mit eigener Redaktion und eigenen Wertungen.
1998 Erscheint seit Durchgehend unabhängig geführt.
100% Selbst gespielt Geschrieben aus Zeit mit dem Spiel, nie aus Pressematerial.
1–10 Netzwerk-Wertung Die Wertung jeder Ausgabe, gemittelt und ausgewiesen.