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Shigeru Miyamoto reflektiert seine Beziehung zu Satoru Iwata

Der legendäre Designer spricht über alte Traditionen und wie er die gemeinsame Zeit mit dem verstorbenen Nintendo-Präsidenten empfand.
Stefan Briesenick 28 Juli 2019

Shigeru Miyamoto ist ein Entwickler, der mit legendären Nintendo-Franchise, wie Mario und The Legend of Zelda in Verbindung gebracht wird. In einem Buch mit dem Titel "Iwata-San", das vor kurzem in Japan an den Start gegangen ist, befasst er sich mit dem verstorbenen Unternehmenspräsidenten Satoru Iwata.

Das Buch ist natürlich auf Japanisch, aber DualShockers hat einige herzerwärmende Dinge aufgegriffen, die wir für berichtenswert halten. Denn selbst wenn sich Miyamoto nur an die erste gemeinsame Mahlzeit erinnert, bekommen wir doch einen seltenen Einblick in den Arbeitsalltag des Entwicklers:

"Nintendo zahlt nicht für Sozialausgaben, also mussten wir die Rechnungen aufteilen. Das wurde zu einer Tradition, die auch nach seiner Ernennung zum Firmenpräsidenten und meiner Ernennung zur Führungskraft anhielt", erklärte Miyamoto. Anschließend erklärte er, dass sich die beiden Manager regelmäßig beim Essen über neue Ideen austauschten.

"Wenn jemand, der jünger als ihr ist und über weniger Jahre Erfahrung verfügt, Präsident wird, kann es schwierig sein miteinander auszukommen, aber das war [bei uns] nie so. Es war offensichtlich, dass er für die Position besser geeignet war (als ich). [Das wiederum hat uns] auf natürliche Art und Weise zu echten Freunde werden lassen", fuhr Miyamoto fort, während er über den Aufstieg von Iwata bei Nintendo sprach.

Als sich Miyamoto zum Tod von Iwata im Jahr 2015 äußerte, sprach er über die Stimmung in der Firma. Dem Team gehe es wieder gut, obwohl es nach wie vorein Loch gebe:

"Nintendo geht es gut. Er hat viele Worte und Strukturen hinterlassen, die in der Arbeit unserer jüngeren Mitarbeiter von heute weiterleben. Das einzige Problem ist, dass ich niemanden mehr habe, dem ich meine [vielen] Ideen, auf die ich manchmal am Wochenende komme, [...] mitteilen kann. Dass ich nicht mehr mit ihm [über solche Dinge] sprechen kann, ist ein kleines Problem für mich. Es macht mich traurig."

"Für mich war er mehr als alles andere ein Freund. Es hat sich nie so angefühlt, als wäre er mein Chef oder als würde ich unter ihm arbeiten. Er wurde nie wütend, wir haben nie um irgendetwas gestritten."

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