Rockstar hat seinem Ruf, gelegentlich ein etwas paranoides Unternehmen zu sein, Rechnung getragen und einem Modder namens FiveM zwei Privatdetektive an die Haustür geschickt, wie dieser via Reddit ausführlich beschreibt.
Demnach hätten die Privatdetektive an seiner Tür geklopft und behauptet, von Take-Two Interactive (der Muttergesellschaft von Rockstar) geschickt worden zu sein. Dann hätten sie ihm ein Telefon in die Hand gedrückt, an dem eine Englisch sprechende Person mit ihm darüber diskutieren wollte, wie er seine Aktivitäten im Kontext von Grand Theft Auto einstellen würde. FiveM arbeitete an der Mod "GTA:Multiplayer" mit, die eine alternative Version des Multiplayers für Grand Theft Auto V schaffen wollte. Das Projekt wurde unlängst offiziell eingestellt mit dem Verweis auf Copyright-Ansprüche von Rockstar.
In dem Telefongespräch habe der Mitarbeiter von Take-Two Interactive klargemacht, schreibt FiveM, dass man die Sache ohne Anwälte regeln wolle, nach ausgiebiger Prüfung aber klar sei, dass die Rechtslage für Rockstar spreche und der US-Publisher daher keine andere Lösung akzeptiere, als dass die Aktivitäten rund um GTA:Multiplayer eingestellt werden. Was dann auch geschehen ist...




