Auf der diesjährigen CES hat Razer leistungsstarke Gaming-Laptops und Smartwatches vorgestellt, doch die innovativste Ankündigung des Unternehmens sind futuristische Möbel. Der Schreibtisch "Project Sophia" erinnert an ein Holodeck, bei dem man verschiedene Apps und Parameter auf einem gläsernen Bildschirm auslagern kann. Das Unternehmen beschreibt, dass dieses Gerät "für Office-Produktivität, zum Gaming, zum Streaming oder zur [Bild- und Video-]Bearbeitung" genutzt werden kann.
An diesen Schreibtisch können maximal 13 Module angebracht werden, dazu gehören zusätzliche Displays, Überwachungstools, Tablets oder Touchscreens. Da der Tisch eigenständige Berechnungen ausführen muss, unterstützen Intel und Nvidia die Hardware mit entsprechenden Chips, die magnetisch unter dem Glastisch eingerastet werden. Ebenfalls enthalten ist der 65-Zoll-OLED-Bildschirm, auf dem die virtuellen Grafikelemente dargestellt werden.
Dem gegenüber steht der Enki Pro Hypersense, der vom Anbieter D-BOX produziert wird. Das Unternehmen ist für die Erstellung von Kinositzen bekannt, die physische Bewegungstechniken auf den sitzenden Nutzer/Zuschauer übertragen. Die Produkte des Herstellers simulieren Vibrationen haptisch mit einer Stärke von maximal 1G und sie verfügen über Motoren, die den Sitzplatz auf Befehl um bis zu 15 Grad neigen.
Diese Firma wird mit Razer daran arbeiten, ein möglichst immersives Spielerlebnis zu kreieren, das euch beim Spielen oder beim Anschauen von Filmen sprichwörtlich an den Sitz fesselt (oder euch vom Hocker haut). Laut dem Hersteller unterstützt das Hypersense-Modell nativ 2.200 Titel, darunter Forza Horizon 5 oder Assassin's Creed Valhalla, während andere Befehle für Controller, Tastatur und Mäuse auf den Stuhl übertragbar sind.

Hier seht ihr ein erstes Bild vom Enki-Pro-Hypersense-Stuhl.