Alexander Hutchinson, der Creative Director von Assassin's Creed III, hat sich in einem Interview mit CVG zu dem, seiner Meinung nach, merkwürdigen Verhältnis der Videospiel-Journalisten gegenüber japanischen Spielen geäußert:
"Ich denke, es gibt einen subtilen Rassismus in diesem Geschäft, insbesondere auf Seiten der Journalisten, die den japanischen Entwicklern viel verzeihen, bei dem was sie tun. Denkt nur darüber nach, wie viele japanische Spiele veröffentlicht werden, deren Story buchstäblich völliger Quatsch ist. Völliger Quatsch. Niemals könnte ein westlicher Entwickler, ohne eine Mine zu verziehen, so etwas schreiben und die Journalisten würden sagen: Oh, es ist brillant. Und dann wird Gears of War veröffentlicht und es ist plötzlich die mieseste Geschichte aller Zeiten in einem Videospiel. Ich persönlich würde Gears of War immer einem Bayonetta vorziehen."
Mutige Aussagen von Hutchinson, wenn man bedenkt, welchen Shitstorm Fez-Erfinder Phil Fish überstehen musste, nachdem er einem japanischen Entwickler gesagt hatte: "Your games suck". Alexander Hutchinson hat in dem besagten Interview aber auch lobende Worte für die japanischen Videospiel-Entwickler, insbesondere für Nintendo gefunden. Die eigentliche Debatte um den Zustand der japanischen Videospiel-Industrie hat 2009 der ehemalige Capcom Entwicklungschef Keiji Inafune ausgelöst, als er erklärte, sie sei am Ende.