Im vergangenen Monat sind eine Reihe von unhaltbaren Vorwürfen gegen Quantic Dream laut geworden, die teils aus den eigenen Reihen sowie von ehemaligen Mitarbeitern des Studios kommen. Mehrere Dutzend individuelle Quellen bestätigten drei unabhängigen Tageszeitungen gleichzeitig von "toxischen Arbeitsumgebungen", erhitzten Debatten und sexistischen Vorfällen in, die bis zur Führungsetage reichen sollen. Bis dato hat die Firma sämtliche Beschuldigungen vehement zurückgewiesen, was in Anbetracht der schieren Menge an Meldungen eine eitle Herangehensweise ist. Heute Morgen veröffentlichte das französische Studio endlich ein Statement, indem sie sich der Kritik stellen.
Quantic Dream spricht von einem hasserfüllten Vorfall, der seinesgleichen sucht und ohne die Nennung konkreter Beweise auskommt. Um die Argumente ihrer Gegner als falsch herauszustellen, berufen sie sich auf einen Gerichtsfall, der von zwei Gerichten (einem in Revision) im Sinne der Firma verlief. David Cage und Guillaume de Fondaumiere, die beiden Gründer der Firma, werden sich deshalb auch weiterhin auf gerichtlicher Ebene mit diesen Vorwürfen auseinandersetzen und ihre Unschuld in aller Öffentlichkeit beweisen, heißt es im Beitrag. Quantic Dream arbeitet aktuell an Detroit: Become Human, das dieses Jahr exklusiv für Playstation 4 erscheint. Ob diese Vorfälle Einfluss auf ihr ambitioniertes Projekt haben werden?