Das erster Quartal des neuen Geschäftsjahr, das im April begonnen hat, war für Sony kein besonders gutes. Die Belastungen durch die Katastrophe in Fukushima sind noch immer zu spüren. Zudem beutelte Sonys neue Sparte Consumer Products & Services, unter der auch das Spielegeschäft geführt wird, im letzten Quartal die Hacker-Attacke, welche das Playstation Network monatelang außer gesetzt hat.
Alles in allem verbuchte die gesamte Sparte einen Umsatzrückgang in Höhe von 18 Prozent auf 732 Milliarden Yen (6,6 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis verringerte sich von 28,5 Milliarden Yen im Vorjahresquartal auf nur noch 1,7 Milliarden Yen (15 Millionen Euro). Insgesamt ist das Ergebnis aber deutlich besser, als von Analysten erwartet wurde. Die Naturkatastrophe hat der Konzern erstaunlich gut überwunden.
Probleme machte der Spielesparte im Besonderen der Abverkauf von Hardware. Im Vorjahresquartal setzte Sony 2,4 Millionen Playstation 3-Konsolen ab, jetzt waren es nur noch 1,8 Millionen. Microsoft hingegen verkaufte gleichen Zeitraum 1,7 Millionen Konsolen und konnte sich über eine Steigerung von 13 Prozent freuen.
1,8 Mio. PS3 lieferten die Japaner im ersten Quartal aus, nachdem es im Vorjahresquartal noch 600.000 PS3 mehr waren - ein Rückgang von 25 Prozent. Die Playstation Portable legte um 600.000 Einheiten auf 1,8 Millionen Stück zu. Die Playstation 2 kommt noch auf stattliche 1,4 Millionen Einheiten und verliert 200.000 Abnehmer. Immerhin die Software läuft gut, denn da steigern sich ausgelieferte Playstation 3-Spiele um 1,3 Millionen auf 26,1 Millionen. Die PSP fällt auf 6,6 Millionen und die Playstation 2 geht runter auf 1,5 Millionen.