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Halo 4

Pixelfreundin: Cortana

Anfangs war sie ein nerviger Datensatz ohne echtes Gesicht. In Halo 4 ist die Künstliche Intelligenz zur Frau geworden.

Cortana hat eine beeindruckende Entwicklung vollzogen: vom biederen Mädchen mit einer Affinität für Zahlen und Algorithmen hin zu einer temperamentvollen, fast waghalsigen, jungen Frau mit unverkennbaren Reizen. Der Grund für diesen Wandel ist ihr Verhältnis zu John, Spartan 117 - dem Master Chief. Kein Wunder: Wenn man das Vermächtnis der Erde in seinem digitalen Innern trägt und es weit und breit nur einen Mann gibt, der anständig schießen kann, führt schnell eins zum anderen. Cortanas Eigenschaft zu lernen und sich so weiterzuentwickeln hat ihre Bindung zu John erst möglich gemacht. Dadurch ist sie menschlicher geworden, aber auch verletzlicher.

Diese Eigenschaft hat einen Preis. Irgendwann wird Cortana dem Wahnsinn verfallen, irgendwann wird sie sterben. Das Gute bekommt man nicht ohne das Schlechte. Eine andere Künstliche Intelligenz hätte die Menschheit vielleicht schon viel früher aufgegeben, wenn man bedenkt, wie weit sich das logische Denken einer KI vom irrationalen Handeln eines Menschen unterscheidet. Aber nicht Cortana. Denn das Überleben der Menschheit bedeutet das Überleben von John. Ohne den Master Chief ist sie nicht greifbar. Und er nicht ohne sie. Diese Bindung hat aus Cortana eine Frau gemacht. Ohne sie wäre die Halo-Saga sehr viel ärmer.

Halo 4

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KRITIK. Von Gregor Assfalg

Die Serie bleibt sich treu mit all dem, was wir an ihr lieben. Das gilt für die Kampagne wie auch den Multiplayer.



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