Piraterie ist schon immer ein Problem in der Spiele-Industrie und immer gab es aber auch findige Designer, die all jene an der Nase herumgeführt haben. Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2 etwa hatte eine Piraten-Basis, die nach 30 Sekunden Spielzeit in die Luft geflogen ist. In Earthbound ist immer mehr Gegner aufgetaucht, die den Titel fast unspielbar gemacht haben. In die Siedler III produzierte die Schmiede Schweine und in Batman: Arkham Asylum war Batman nicht in der Lage, vernünftig zu gleiten. In die Reihe der witzigen Möglichkeiten, illegal erworbenen Versionen herauszufiltern, reiht sich nun auch Die Sims 4 ein.
Der Pixel-Bug schaut nämlich zunächst ziemlich harmlos aus, weswegen einige Nutzer in Foren fragen, was mit dem Spiel nicht stimme. Unser Sim geht ganz normal ins Badezimmer, aber verpixelt wird in der illegal erworbenen Version nicht nur der entsprechende Bereich beim Sim, sondern gleich der ganze Bildschirm. Und er bleibt in diesem Zustand, selbst wenn der Sim sein Geschäft erledigt hat. Erst ein Neustart des Spiels behebt das Problem. Dieser Bug wird also nicht behoben. Er ist absichtlich von den Entwicklern programmiert worden.