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Ouya geht das Geld aus

Es sieht so aus, als steckt Ouya, der Hersteller der gleichnamigen Mikrokonsole, in finanziellen Schwierigkeiten und steht vor der Versteigerung. Laut einem Artikel von Fortune, hat Firmen-Chefin Julie Uhrman eine entsprechende vertrauliche E-Mail an…
Martin Eiser 29 April 2015

Es sieht so aus, als steckt Ouya, der Hersteller der gleichnamigen Mikrokonsole, in finanziellen Schwierigkeiten und steht vor der Versteigerung. Laut einem Artikel von Fortune, hat Firmen-Chefin Julie Uhrman eine entsprechende vertrauliche E-Mail an Investoren und Berater geschickt.

Darin schreibt sie unter anderem auch, dass das Unternehmen versucht so viel Kapital von Investoren einzusammeln wie möglich, um sich zu erholen. Denn auch wenn sich die Konsole schleppend verkauft, gibt es eine inzwischen große Bibliothek von Spielen für die Plattform, die man auf andere Geräte wie die Set-Top-Boxen von Alibaba oder Fernsehgeräte von Xiaomi bringen will. Für Ouya gibt es derweil über 1.000 Apps und 40.000 Entwickler unterstützen die Plattform.

Ouya wurde ursprünglich über Kickstarter gefördert und dabei wurden 8,5 Millionen Dollar von 60.000 Unterstützern eingesammelt. Weiterhin schreibt Fortune, dass das Unternehmen im Jahr 2013 weitere 15 Millionen Dollar von verschiedenen Investoren wie Kleiner Perkins, Mayfield Fund, Occam Partners, Shasta Ventures und Nvidia eingesammelt hat. Außerdem nahm man bei TriplePoint Capital Schulden auf - die genau Summe ist aber nicht bekannt. Die Verhandlungen darüber führten aber offenbar jetzt zu Problemen.

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