Nintendo hat die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal vorgelegt, das am 31. Dezember zu Ende ging. Daraus wird deutlich, dass der Nintendo 3DS langsam an Schwung verliert. Trotz der Veröffentlichung des neuen Modells in Japan liegen die 2,8 Millionen verkauften Einheiten weit hinter den 4,2 Millionen aus dem Vorjahr. In Fernost scheint inzwischen schon fast eine Sättigung einzutreten. Der Handheld liegt inzwischen mit 16,6 Millionen Einheiten bei der Hälfte von dem, was der Nintendo DS erreicht hat.
Vergleichsweise schwach bleiben die Zahlen aus Europa und den USA im Vergleich zum Vorgänger Nintendo DS. Vor allem hier bei uns auf dem Kontinent scheint der neue Handheld massiv weniger Zuspruch zu bekommen. Von April bis Dezember 2013 wurden weltweit noch fast zwölf Millionen Einheiten vom Nintendo 3DS verkauft, in den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres waren es nur sieben Millionen.
Bei der Software kann sich Nintendo aber weiterhin auf die starken Zugpferde verlassen. Pokémon Omega Rubin/Alpha Saphir verkauften sich weltweit 9,35 Millionen Mal. Phänomenal lief auch Super Smash Bros. für Nintendo 3DS und erreicht 6,19 Millionen verkaufte Einheiten. 53 Millionen Spiele verkaufte der Hersteller in den ersten neun Monaten. Im wirklich starken Vorjahr waren es noch 57 Millionen.
Insgesamt ist das Geschäft aber weiterhin einträglich. Der Handheld hat sich nach fast vier Jahren auf dem Markt bisher mehr als 50 Millionen Mal und dazu rund 216 Millionen Einheiten Software verkauft. Der Nintendo DS erreichte in etwa zehn Jahren 154 Millionen Geräte und rund 947 Millionen verkaufte Einheiten Software. Bis Ende März sollen noch zwei Millionen Einheiten vom Nintendo 3DS und acht Millionen Spiele verkauft werden. Mit dem Start des neuen Modells in Europa und den USA sowie dem starken Software-Lineup sollte das kein Problem darstellen.