Spiele, in denen es vorwiegend um Gewalt und Wettbewerb geht, dominierten die diesjährige E3. Das sieht zumindest Nintendo-Legende Shigeru Miyamoto so und es scheint ihn zu besorgen. Es wirkt zumindest so, als er sich zu eben jenen Spielen in einem Interview mit IGN äußerte.
"Manchman bin ich besorgt über die stetige Entwicklung von Spielen, die sich um Waffen drehen und das es so viele von diesen Spielen gibt. Ich kann mir nur schwer vorstellen, besonders in Bezug auf jüngere Generationen, wie sie dasitzen und das spielen."
Doch nicht nur für ihn sei das schwer. Auch Eltern wüssten immer seltener, wie sie damit umgesehen sollten. "Frühere Formen von Medien wie Bücher haben es den Eltern leichter gemacht, zu verstehen, was sie ihren Kindern da eigentlich kaufen. Mit dem Wandel zum digitalen Medium wurde es schwieriger für Eltern zu begreifen, was da vor sich geht. Vom Standpunkt eines Entwicklers aus ist es wichtig, genau das zu beachten."
Seine eigene Mission machte Shigeru Miyamoto daher auf der E3 klar. Es ginge eher darum, Spiele zu entwickeln, die den Leuten Spaß bringen und die Welt zu einem lustigeren Ort machen. Konkurrenzdenken mit anderen Unternehmen und wer die bessere Show geliefert hat, seien dabei fehl am Platz.