Als Google vor einigen Monaten ihr Datenzentrum vorstellte, schien sich das Unternehmen die Aufmerksamkeit vieler Gamer gesichert zu haben, doch nachdem sie über Anforderungen, Qualität und Preisgestaltung ihres Dienstes sprachen, könnte man meinen, dass sich die Stimmung gewandelt hat. Wie reagiert Microsoft auf das schwankende Interesse? In einem neuen Interview haben wir ein wichtiges Detail erfahren.
Phil Spencer, Chef der Xbox Studios, hat während der E3-Pressekonferenz ebenfalls ein Feature angesprochen, das Games-Streaming über die Xbox One auf jedes kompatible Gerät im gleichen Netzwerk ermöglicht. Am letzten Tag der E3 sprach TechCrunch mit einer Reihe von Microsoft-Vertretern und hat in diesem Rahmen erfahren, dass diese Funktion für Xbox-Besitzer völlig kostenlos sein soll.
Um die Konsole in ein Streaming-Center zu verwandeln, sind also keine weiteren Dienste erforderlich - obwohl in der Präsentation noch die Verbindung zu Project xCloud gezogen wurde (dieser Dienst ist nämlich kostenpflichtig, weil ihr damit von außerhalb auf eure Bibliothek zugreift). Für das Übertragen der auf der Xbox berechneten Spieldaten ist aber nur ein kompatibles Gerät erforderlich.
