Halo: Reach ist das letzte Spiel der Serie, dass von Bungie entwickelt wurde. Ab sofort kümmert sich Entwickler 343 Industries darum, die von Microsoft speziell dafür gegründet wurden. Mit an Bord ist unter anderem Frank O'Connor von Bungie als Creative Director. Offenbar ist aber der nicht nur der Entwickler ein neuer, sondern soll auch der Zyklus in dem die Spiele erscheinen, erhöht werden.
Das zumindest liest man aus einem aktuellen Interview mit Phil Spencer von Microsoft gegenüber dem Branchenmagazin MCV heraus. Darin lobt er Activision für die Call of Duty-Serie und die erscheint wie oft? Richtig, einmal im Jahr. Konkret sagt Spencer über Halo: "343 Industries denkt darüber nach, wie man die Franchise nehmen und daraus etwas machen kann, das sich für die Leute wie eine andauernde Beziehung anfühlt, etwas beim sie öfter unterhalten werden."
Er erwähnt auch Activision und ihre Arbeit an Call of Duty: "Für gewöhnlich schaute ich auf diese jährlichen Veröffentlichtungen von Nicht-Sportspielen so, als würden die Leute nur versuchen mich zu melken. Ich nahm an, dass niemand genug Zeit haben würde, um gute Arbeit zu leisten und sah all die anderen negativen Seiten, die mit diesem Szenario in Verbindung standen. Hut ab für Activision, weil sie wirklich gute Arbeit geleistet haben, um ein gutes Spiel zu entwickeln, das in jedem Jahr herauskommt und bei dem die Fans meinen, dass es gut ist, dass sie das so machen."