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Massiver Stellenabbau bei Sony

10.000 Arbeitsplätze weltweit in Gefahr
Wiebke Westphal 10 April 2012

Sony plant offenbar eine Streichung von weltweit 10.000 Stellen, was etwa sechs Prozent der Gesamtbelegschaft entspricht. Wo genau diese Stellen wegfallen, ist noch unklar. Offenbar sollen verlustbringende Bereiche wie etwa chemische Produkte abgespalten oder ganz verkauft werden. Dort stehen 5000 Stellen auf dem Spiel. Zudem soll es auch Streichungen in der defizitären Fernseher-Sparte geben. Geplant ist, die Produktion von 40 Millionen TV-Geräten pro Jahr zu halbieren. Nach der Finanzkrise 2008 waren bereis fünf Fernsehproduktionsstätten geschlossen worden.

Wie am 31. März bekannt wurde, hat das Unternehmen im letzten Geschäftsjahr knapp 4,9 Milliarden Euro Verluste eingefahren. Retter in der Not soll jetzt der neue Sony-Chef Kazuo Hirai werden. Er will den Investoren beweisen, dass das strauchelnde Unternehmen in der Lage ist, nach vier verlustreichen Jahren in Folge wieder Gewinne zu erzielen. Sonys neues Erfolgskonzept soll "One Sony" heißen. Dabei bilden Spiele, Mobile und Digital Imaging die drei Kernsäulen des Konzerns. Kein Wunder: Gerade der Gaming-Sektor war in den letzten Jahren das Zugpferd des Unternehmens. Hirai will die Angebote des Konzerns außerdem besser miteinander vernetzen. Eine Bestätigung der Pläne gab es bislang nicht, am Donnerstag allerdings wird sich Kazuo Hirai zu seinen Zukunftsplänen äußern.

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