Das Comic-Magazin icv2.com hat vor einer Weile ein Interview mit David Gabriel von Marvel veröffentlicht, in dem er etwas Interessantes über die Rezipienten von Comics zu sagen hat: Comicladen-Besitzer würden vermehrt davon berichten, dass Leser über Diversität in Comics die "Nase rümpfen". Offenbar kämen weibliche Hauptfiguren beim befragten Klientel nicht sonderlich gut an. Seit Oktober 2016 gehen zudem die Verkäufe im Comic-Segment zurück.
Die Unterhaltung hat ziemliche Wellen geschlagen, doch das Problem der Fans muss nicht zwangsläufig Diversität heißen. Gerade die neugestarteten Comic-Adaptionen mit ihren komplexen Zeitsträngen schmecken einigen Fans nicht. Marvel hat sich zudem mit einem weiblichen Thor, einem schwarzen Spider-Man und der muslimischen Ms Marvel ein gutes Stück von ihren Vorlagen entfernt, statt auf die bestehenden Charaktere aufzubauen. Manch einem Fan ist das zu viel Veränderung auf einmal. Soll Marvel umlenken oder an ihrem Konzept festhalten?
