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Lieblinge 2019: Beste Story

Wir blicken auf fünf Spiele zurück, die 2019 einzigartige und spannende Geschichten lieferten.

Großartige Spielmechaniken sind gut und schön, doch manchmal möchten wir einfach nur in eine fantastische Geschichte eintauchen und die Welt um uns herum vergessen. Hier sind fünf Spiele, die uns 2019 unvergessliche narrative Erlebnisse bescherten.

5. Death Stranding von Kojima Productions - Kojima Productions' Death Stranding glänzt trotz all seiner markanten Macken und den vielen Fragezeichen, die es zur Veröffentlichung gab. Im Kern geht es darum, die Ost- mit der Westküste Amerikas zu verbinden, um ein Netzwerk aufzubauen. Diese einfache Prämisse entwickelt sich jedoch bald zu einer viel umfassenderen Handlung und stellt Fragen an Sam Porter Bridges (Norman Reedus) und seine Verbindungen zur Welt, sowie zu den verschiedenen anderen, einnehmenden Charakteren, die darin zu finden sind. Es ist eine durch und durch verlockende und faszinierende Welt, die Hideo Kojima und sein Team für uns zusammenstellen. Obwohl es sicherlich ungewöhnliche Elemente, wie etwa unser Baby-Begleiter BB oder die spektralen GDs gibt, die unsere Reise prägen, kommt am Ende alles überraschend gut zusammen. Insgesamt handelt es sich um ein einzigartiges Paket mit einer Geschichte, die man mit Sicherheit nirgendwo sonst finden wird. Unterstützt wird der Titel von fantastischen Schauspielern, die auf ganzer Linie überzeugen.

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4. A Plague Tale: Innocence von Asobo Studio - Unschuld ist eine fragile Sache, das zeigt uns das aktuelle Projekt des französischen Teams Asobo sehr eindrücklich. Zu Beginn des Spiels wird das Leben von Amicia und Hugo durch ein verheerendes Ereignis auf den Kopf gestellt. Das junge Mädchen muss anschließend in die Rolle der Beschützerin schlüpfen, während sie ihren Bruder durch eine Welt führt, die versucht die beiden zu töten. Es ist ein drastischer Absturz aus der familiären Sicherheit von Heranwachsenden, deshalb ist die Angst der Jugendlichen auf ihrer Flucht förmlich spürbar. Amicia und Hugo haben in dieser Geschichte eine Menge zu tun und sie begegnen einigen freundlichen Gesichtern in dieser trostlosen, mittelalterlichen Welt, in der Ratten und die Pest grassieren. Das Spiel beschäftigt sich mit der Böshaftigkeit der Menschheit, da sich die Korruption nicht nur auf die Pest bezieht, sondern auch auf diejenigen, die die Überlebenden jagen.

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3. The Outer Worlds von Obsidian Entertainment - Als The Outer Worlds kurz nach dem katastrophalen Start von Fallout 76 enthüllt wurde, trat Obsidian als Hoffnungsschimmer auf. Genau das wurde das Rollenspiel der New-Vegas-Macher auch, als es im Oktober eine unterhaltsame und einnehmende Erfahrung mit viel Tiefe, irren Charakteren, verschrobenen Handlungssträngen und Intrigen bot. Wer eine Reise durch verrückte Weltraumstädte unternehmen möchte, der wird in dieser Welt übertriebene und absurde Figuren treffen, die jegliche Relation verloren haben. Das Spiel nimmt sich nie zu ernst, leistet aber trotzdem gute Arbeit, um eine korrupte Welt zu malen und uns eine Menge moralischer Entscheidungen zu geben.

Lieblinge 2019: Beste Story

2. Resident Evil 2 von Capcom - 1998 haben wir die Geschichte von Resident Evil 2 zum ersten Mal erlebt, doch in diesem Jahr wurde das Remake meisterhaft nacherzählt - allerdings mit einer zusätzlichen Schicht Politur und einigen neuen Wendungen. Eigentlich handelt es sich bei diesem Projekt um zwei Geschichten in einer, da Claire Redfield nach ihrem Bruder, dem Rookie-Cop Leon Kennedy sucht, der in ein schreckliches Überlebensszenario verwickelt ist. Wir haben zu Beginn des Spiels die Wahl, eine dieser beiden Figuren zu spielen, die uns jeweils in verschiedene Richtungen führen. Auf dem Weg dorthin erleben wir nicht nur viele Schreckmomente, sondern treffen auch eine Reihe von Charakteren, die mit dem Zombie-Ausbruch so ihre Schwierigkeiten haben. Es gibt eine Reihe von Überraschungen für diejenigen, die jeden Winkel erkunden, und natürlich lernen wir auch ein paar exzentrische Persönlichkeiten kennen.

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1. Control von Remedy - In diesem Jahr veröffentlichte Remedy ein Spiel, das im gleichen Universum wie Alan Wake spielt. Das neueste Projekt des finnischen Studios wirft uns in die Rolle von Jesse Faden, die wir auf der Suche nach ihrem Bruder folgen. In unserer Kindheit ereignete sich ein merkwürdiger Vorfall, der das Geschwisterpaar bis heute verfolgt. Jesses Suche führt sie schließlich ins Oldest House, ein scheinbar normales Bundesgebäude in New York, in dem sich das Federal Bureau of Control befindet. Die Angestellten dieser Einrichtung befinden sich in einer Art paranormaler Stase und verhalten sich abnormal. Die Hallen des Gebäudes sind korrumpiert von einer mysteriösen Macht, was sich auch auf die Angestellten auswirkt. Remedy gibt sich große Mühe den Spielern genügend Hinweise und Hintergründe zu den verschiedenen Themen des Spiels zu präsentieren, weshalb es auch abseits vom Hauptweg außergewöhnlich gut geschriebene Dialoge gibt. Control blieb vielen unser Autoren noch lange nach den Credits im Gedächtnis und da zwei Erweiterungen anstehen (von denen eine anscheinend mit dem Horrorklassiker von 2010 verbunden ist), können wir es kaum erwarten, zurückzukehren.

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