Scanner Sombre, das letzte Spiel des britischen Indie-Entwicklers Introspection, ist kein wirtschaftlicher Erfolg geworden, vor allem nicht angesichts des phänomenalen Überraschungshits das Prison Architect auch heute noch ist. Chris Delay und Mark Morris, die beiden Gründer von Introspection, haben über diesen Fehlschlag nun in einem Youtube-Video gesprochen. Scanner Sombre hat in zwei Monaten etwa 6000 Kopien auf Steam verkauft.
"Ich habe fälschlicherweise gedacht, dass [die Beliebtheit des ersten Titels] genügt, um ausreichend Spieler dazu zu bewegen, sich das Spiel zumindest anschauen.", so Chris Delay. Obwohl das Spiel keinen große Werbekampagne oder viel mediale Aufmerksamkeit generiert hat, ist es dem Titel tatsächlich kurz gelungen, am Launch-Tag in die Top 10-Liste bei Steam einzusteigen und zumindest eigene Erwähnung zu finden. Mark Morris erklärt jedoch, dass das nichts Besonderes sei, da jedes Spiel, das über 50.000 US-Dollar generiert, automatisch in die Spitze der Steam-Charts aufgenommen wird und dadurch zu den besten 15 Prozent der Spiele auf Valves Plattform gehört.