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Gamereactor Kritiken Inazuma Eleven Strikers
Kritiken Inazuma Eleven Strikers

Inazuma Eleven Strikers

Fußball und Anime funktionieren bestens zusammen, dass wissen wir bereits seit den Abenteuern von Captain Tsubasa. Im Fall von Inazuma Eleven war zuerst das Spiel da und dann folgte die Serie. Die Rollenspiel-Profis von Level 5 erzählen in Inazuma Eleven…
Martin Eiser Getestet auf Wii 14 September 2012

Die große Stärke von Level 5 ist das Geschichtenerzählen. Sie erzählen nie auf den üblichen Wegen, sonden sie finden immer einen besonderen, einzigartigen Stil. Bewiesen hat das der japanische Entwickler bereits bei Professor Layton, Star Ocean und im Frühjahr werden sie mit Ni no Kuni neue Anhänger für sich gewinnen.

In Zusammenarbeit mit Nintendo nutzen sie ihre Kompetenz gerne für Rollenspiele und schufen für den Nintendo DS ein ganz eigenes Fußball-Abenteuer, das große Parallelen zu den beiden insbesondere in Europa erfolgreichen Serien Captain Tsubasa und die kleinen Fußballstars aufweist.

Nun verhält es sich mit den Nintendo DS-Spielen zur Wii-Version wie auch schon bei Pokémon. Ausflüge auf andere Plattformen tauchen nicht in einen gleichwertiges Titel ein, sondern wir dippen lediglich kurz an der Oberfläche. Inazuma Eleven Strikers ist in diesem Sinne kein vollwertiger Ableger, sondern reißt nur an, was das Handheld-Abenteuer ausgemacht hat. In den Handheld-Abenteuern ist die Geschichte der Jungen das tragende Element, aber auf der Wii bleibt das Nebensache. Wir konzentrieren uns hier auf den Sport.

Auf dem Rasen greifen die unterschiedlichen Helden auf ihre besonderen Spezieltechniken zurück.

Natürlich gibt es trotzdem ein Wiedersehen mit den wichtigsten Helden wie etwa Axel, Kevin, Jude und Mark. Auf dem Rasen greifen sie auf all ihre besonderen Spezieltechniken zurück. Wir nutzen etwa Techniken wie die starke Himmelshand von Mark, den coolen Dragonball-Schuss von Kevin und den gefürchteten Feuertornado von Axel. Allerdings wurde das ohnehin schon simple Spielprinzip weiter vereinfacht. Wir wählen lediglich aus, ob wir das Turnier, Freundschaftsspiele oder ein Training spielen wollen, ein echter Rollenspiel-Modus fehlt wie bereits erwähnt.

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Enhalten sind aber dennoch wichtige Elemente wie die Stärke der Freundschaft zwischen den Teamkollegen, die neue Techniken freischalten. Einige erfordern sogar, dass die entsprechenden Spieler auf dem Platz zusammenkommen und sich mögen, um einen besonders starken Schuss zu aktivieren. Ebenfalls mit dabei ist das Abwerben von Spielern anderer Mannschaften. Aber Talente sind nicht wie auf dem Nintendo DS zum Aufleveln gedacht.

Zur Unterhaltung gibt es allerdings fünf Minispiele, mit denen wir Talentpunkte und Freundschaft aufwerten können. Hier brauchen wir flinke Finger und Ausdauer, denn immer geht es darum, entweder schnell die Tasten zu drücken oder den richtigen Moment abzupassen. Am lustigsten ist noch das Schießen auf das Tor, weil es dem eigentlichen Spiel am nächsten kommt.

Auf Bewegungsteuerung wurde allerdings fast komplett verzichtet, was allerdings auch albern gewirkt hätte.

Für die Steuerung auf dem Platz in einem Match ist es optional, ob wir zusätzlich auf Nunchuk- oder Pro-Controller zurückgreifen wollen, spielbar ist Inazuma Eleven Strikers aber auch nur mit der Wii-Fernbedienung. Auf Bewegungsteuerung wurde allerdings fast komplett verzichtet, was allerdings auch albern gewirkt hätte. Wir schütteln lediglich den Controller, wenn wir auf dem Fußballfeld eines unserer Spezialtalente aktivieren wollen.

Punkten will Inazuma Eleven vor allem damit, dass wir die bekannten Helden in 3D erleben können. Wieder könnte nun zum Vergleich die Pokémon-Serie auf Handheld und Konsole herhalten, aber dort ist schon das mobile Abenteuer ziemlich einfach gehalten. Inazuma Eleven ist auf dem Nintendo DS indes recht hübsch, aber die Grafik eher comicmäßig. Wirklich herausragend ist das 3D-Ergebnis auf der Wii leider nicht. Es wurden nicht mehr Details als nötig integriert, aber zur Freude der Serien-Anhänger gibt es eine deutsche Sprachausgabe mit den Originalstimmen.

Auch sonst geht es, ähnlich wie in den Super Mario-Sportspielen, eher um Spaß als um eine echte Simulation. Für Freunde der Serie ist es dennoch eine nette Ergänzung, die vor allem wegen dem Mehrspielermodus Freude macht. Bis zu vier Inazuma Eleven-Begeisterte können sich auf dem Platz beharken und dem fantasievollen Sport frönen. Allen anderen wird sich der Spaß sehr wahrscheinlich nicht erschließen.

Zusätzliche Wertungen

Grafik
6 / 10
Sound
8 / 10
Spielbarkeit
8 / 10
Langzeitmotivation
7 / 10
7
Gut von 10 · Gamereactor Deutschland
Pro mit Freunden spielen, Inazuma Eleven erstmals auf der großen Konsole spielen
Contra keine echte Handlung, nur vereinfachtes Spielprinzip
Netzwerk-Wertung Durchschnitt über 3 Gamereactor-Ausgaben
6,3 Spanne 6–7
Gamereactor Deutschland 7
Gamereactor España 6
Gamereactor Italia 6
Vollständiges Profil 13.607 veröffentlichte Artikel
7
Gut Netzwerk-Wertung über 3 Ausgaben
Fakten zum Spiel
Entwickler Level 5
Publisher Nintendo
Termin 28 September 2012
Getestet auf Wii
Genre Sports
Plattformen
Wii
Warum Gamereactor vertrauen
23 Ausgaben Jede mit eigener Redaktion und eigenen Wertungen.
1998 Erscheint seit Durchgehend unabhängig geführt.
100% Selbst gespielt Geschrieben aus Zeit mit dem Spiel, nie aus Pressematerial.
1–10 Netzwerk-Wertung Die Wertung jeder Ausgabe, gemittelt und ausgewiesen.