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Aliens: Colonial Marines

Hat Gearbox Sega betrogen?

Der Blogger Bryan Danielson will herausgefunden haben, wer für das Schlamassel von Aliens: Colonial Marines verantwortlich ist.

Bryan Danielson oder auch Sega Awakens, wie der Blog heißt, schreibt über die Hintergründe für die Probleme von Gearbox mit Aliens: Colonial Marines. Er macht den Entwickler für die Situation verantwortlich und glaubt, dass Sega betrogen wurde.

Während einige Timegate für ihre "wertlose" Arbeit beschuldigen, bekommt auch Sega sein Fett weg. Sie haben schließlich das Spiel 2008 nicht eingestellt als sie bemerkten, dass Gearbox die vertraglichen Regelungen nicht eingehalten hat. Und diese Vorwürfe treffen Randy Pitchford, Chef von Gearbox Software, schwer.

"Gearbox hat Sega betrogen; sie logen uns bezüglich des Spiels an und versuchten sogar, eine andere Firma ihre Arbeit machen zu lassen. Lasst uns schauen, wohin das Geld geflossen ist. Viele meinen, dass beide Borderlands-Teile davon profitierten. Aber auch Duke Nukem Forever hat seinen ganz eigenen Anteil abbekommen, auch wenn es bereits aus dem Rampenlicht gedrängt wurde. Menschen wollen dieses Spiel verdrängen, ich verstehe das! Nichts desto trotz hatte Duke Nukem Forever einen großen Einfluss auf Aliens: Colonial Marines."

Weiterhin schreibt Bryan Danielson, dass 99 Prozent aller Gerüchte im Internet über Aliens: Colonial Marines wahr seien. Erwähnt werden unter anderem noch einmal die Probleme mit der Wii U-Version. Außerdem findet der Autor, dass Sega hätte das Spiel nicht veröffentlichen, sondern Gearbox verklagen sollen.

"Gerüchten zufolge versucht Sega zurzeit für die massive Kette von Fehlern in der Produktion rechtliche Schritte gegen Gearbox in die Wege zu leiten. Da das Spiel bereits veröffentlicht und damit der Vertrag erfüllt wurde, hängt es nun von dem genauen Wortlaut des Vertrages ab, ob Gearbox für grobe Fehlentscheidungen belangt werden kann oder das eher schwierig wird. Ich bin der Überzeugung, Sega hätte dieses Spiel niemals veröffentlichen und Fans dafür zahlen lassen dürfen. Meiner Meinung nach hätten Sie Gearbox direkt vor Gericht zerren sollen, da sie Geld von uns gestohlen haben um andere Produkte wie Borderlands oder Duke Nukem Forever zu finanzieren."

Also was denkt ihr? Hätte Sega das Spiel streichen sollen, als sie gemerkt haben, dass Gearbox keine wirklichen Fortschritte verzeichnen konnte? Und wer ist nun eigentlich der Schuldige und wer das Opfer?

Aliens: Colonial Marines

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