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God of War war anfangs ein "ehrgeizigeres Spiel"

Die Bossgegner haben schon Spaß gemacht...
Stefan Briesenick 18 Januar 2019

God of War wurde letztes Jahr mit Fanfaren veröffentlicht und gilt seitdem als eines der besten Spiele von 2018 (nachzulesen zum Beispiel hier). Für Sony Santa Monica lief es also sehr gut, allerdings hätte das Projekt noch viel ambitionierter aussehen sollen, verrät der Creative Director Cory Barlog in einem Interview mit dem Dokumentationsteam von Noclip. Zum Beispiel bot das Spiel in seiner ursprünglichen Form viele mehr Bossgegner, doch das Team musste die meisten davon wieder rausschneiden:

"Wir schnitten viele Bosse raus. Also eine Menge. Wir hatten so viele mehr. Es war ein viel ehrgeizigeres, verrückteres Spiel. Doch als wir die Entwicklung ansahen, begannen wir zu realisieren: 'Nein, es ist zu groß, wir können das nicht tun. Ein Boss beschäftigt 30 Entwickler für eineinhalb Jahre. Es ist eine absolut gewaltige Skala, wenn man das wirklich in Betracht zieht. Und dann misst man das [Ergebnis] mit anderen Spielen, die wir in anderthalb Jahren beendet haben."

Für God of War und Santa Monica endete ja alles gut. Dass viele Dinge in Kratos' neuem Abenteuer eingeengt wurden, kam bei den Spielern durchaus gut an, wie zum Beispiel bei der kompakten, subtileren Geschichten.

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