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Gefängnisflucht mit Solid Snake

Im Karton aus Knast entkommen

Wer glaubt, dass Spiele (in diesem Fall insbesondere Metal Gear Solid) nicht glaubwürdig sind, sollte sich folgende Geschichte der Britischen Zeitung The Telegraph zu Gemüte führen.

Der wegen zweifachen Mordes unter Verdacht stehende Jean-Pierre Treiber baute sich während der Arbeit im Hochsicherheitsgefängnis einen Karton und konnte damit erfolgreich fliehen.

Er gab im Gefängnis an, am Nachmittag noch einen Termin mit seinem Bewährungshelfer zu haben, so fiel zunächst nicht auf, dass er fehlte. Die Kiste wurde zusammen mit vielen anderen in den Südwesten von Paris gefahren. Während der Fahrt sprang er vom Fahrzeug. Der Fahrer habe erst beim Ausladen bemerkt, dass etwas nicht stimmt.

Die Wälder, in denen er nun vermutet wird, kennt Treiber als ehemaliger Förster wie seine Westentasche. Die Polizeit tappt bezüglich seines Aufenthaltsortes aber weiter im Dunkeln. In den Medien streiten derweil Treibers Anwalt und Roland Giraud, Schauspieler und Vater der Ermorderten, darüber, ob die Flucht ein Beweis für Schuld oder Unschuld ist.

Wir wollen uns darüber kein Urteil erlauben, sind jedoch zumindest überrascht, dass ein Spiel manchmal schneller zur Realität wird, als wir denken.

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