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Gameboy wird Museumsstück

In der National Toy Hall of Fame
Christian Gaca Aktualisiert 25 November 2009

Menschen spielen schon ewig. Und alles was den Homo Ludens, den spielenden Menschen, in seiner Geschichte besonders stark geprägt hat, versammelt Amerikas führendes Spielemuseum, das Strong National Museum of Play in Rochester in seiner National Toy Hall of Fame. Jetzt wurden wieder drei Neuzugänge in diese Ruhmeshalle des Spiels aufgenommen: der Ball, das Big Wheel-Dreirad und der Gameboy von Nintendo

Nintendos erste tragbare Videospiel-Konsole nimmt damit einen Ehrenplatz ein, der bisher nur 44 Meilensteinen aus der Geschichte des Spielens zuerkannt wurde. Dazu gehören die Barbie-Puppe und der Teddy-Bär, das Puzzle und die Lego-Steine, das Fahrrad und das Skateboard. Um Aufnahme in die National Toy Hall of Fame zu finden, muss ein Spielzeug einen gewissen Kultstatus erlangt haben, zu seiner Zeit besonders innovativ gewesen sein und seinen Nutzern neue Erfahrungen ermöglicht haben. Aber auch Langlebigkeit gehört dazu, und es dürfte schwer sein, ein anderes Spiel des Computerzeitalters zu finden, das so lange sein Publikum begeistert hat wie der Gameboy. Fast zwei Jahrzehnte haben er und seine Nachfolgemodelle sich auf dem Markt gehalten und insgesamt 200 Millionen Käufer gefunden.

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