Das Modemagazin Vogue ist nicht unbedingt für seine spielbezogenen Inhalte bekannt, doch in diesem Fall werfen wir ausnahmsweise mal einen Blick über den Tellerrand. In der Januarausgabe zog die italienische Redaktion die hübsche Illustration eines renommierten Künstlers den Fotos echter Models vor. Eines dieser Cover stammt von Yoshitaka Amano, dem bekannten Konzeptkünstler der Final-Fantasy-Reihe. Amano hat das Model Lindsey Wixson in einem Kleid von Gucci interpretiert.
Mit dieser Aktion wollte das Redaktionsteam zeigen, dass man Mode auch präsentieren kann, ohne auf teure Fotosessions zurückgreifen zu müssen (an die Umwelt wird dabei auch gedacht). Stattdessen hat das Magazin auf talentierte Cartoonisten zurückgegriffen, die echte Models und Kleidung als Ausgangspunkt für ihre Kunst verwendet haben, schreibt Chefredakteur Emanuele Farneti auf Instagram:
"Alle Cover sowie die [Illustrationen] unserer Januarausgabe wurden von Künstlern gezeichnet, von bekannten Kunstikonen über aufstrebende Talente bis hin zu Comic-Legenden [-] ohne zu Reisen, ganze Kleiderschränke zu bewegen oder die Umwelt verschmutzt zu haben. Die Herausforderung bestand darin zu beweisen, dass es möglich ist, Kleidung zu zeigen, ohne sie zu fotografieren."
Das ist nicht das erste Mal, dass insbesondere Final Fantasy mit der Modeindustrie in Verbindung gebracht wird. 2016 verwendete Louis Vuitton die Heldin Lightning aus der Final-Fantasy-XIII-Serie als Vorlage für die eigene Frühlingskollektion. Dass Modefirmen für die Bewerbung ihrer Produkte auch auf Gaming-Medien zurückgreifen, ist seitdem keine Seltenheit mehr.
Quelle: Vogue Italien.