Erst letzte Woche waren wieder Gerüchte im Umlauf, wonach Crytek UK an Timesplitters 4 arbeitet. Das Studio dementierte und in einem Interview mit der Edge verriet Steve Ellis, Mitbegründer von Free Radical und Entwickler der Timepslitter-Serie, wieso es auch nicht zu einer Produktion gekommen sei.
"Ich habe 2008 komplett damit verbracht, herum zu gehen und einen Publisher für Timesplitters 4 zu finden", berichtet er. "Es gibt einfach kein Interesse an irgendetwas, das versucht, über die Regeln des Genres hinauszugehen. Niemand will etwas, das anders und verschroben ist, weil es ein zu großes Risiko ist."
Doch dieses Problem gilt in Ellis Augen nicht nur für {Timesplitters 4}, sondern auch für die meisten anderen Egoshooter. Die Titel seien ein Verlustgeschäft - aber das gilt eben nicht für alle. "Niemand kauft einen Egoshooter außer er heißt {Call of Duty}", so Ellis und spekuliert weiter: "Ich denke, Battlefield war noch okay, aber abgesehen davon verliert jeder Egoshooter Geld. Ich meine, [seht euch] {Crysis 2} [an]: ein großartiges Spiel, aber auf keinen Fall ist es auch nur in die Nähe davon gekommen, seine Entwicklungskosten zu decken."
Ob diese Aussage stimmt, können wohl nur die Buchhalter von Crytek verraten. Machen sie aber nicht.