Update: In einer an Gamereactor gesendeten Nachricht, die auch andere Medienhäuser erhalten haben, wollte EA Stellung zu ihrem Patent-Antrag beziehen:
"Das Patent ist weder Bestandteil aktueller EA-Spiele oder -Technologien, noch planen wir, es in eines unserer [kommenden] Spiele aufzunehmen. Das Patent wurde ursprünglich vor Jahren ohne unsere Beteiligung angemeldet und kam durch eine vorherige Übernahme von Vermögenswerten zu EA."
Ein großes Unternehmen wie EA hat gleichzeitig viele Eisen im Feuer, daher erscheint es plausibel, dass das solche Patent ohne direkten Verwendungszweck unterzeichnet wird. Hoffentlich können wir uns auf diesen Kommentar verlassen.
Originale Meldung:
EA hat sich in den vergangenen Jahren regelrecht im Schmutz der Lootbox-Mikrotransaktionen gesuhlt und Spielern mit ihren mehr als fragwürdigen Geschäftspraktiken das Geld aus den Taschen ziehen wollen (sehr erfolgreich, übrigens). Die aggressive Monetarisierung der Spiele des Publishers ist zu einem Problem für viele Kunden geworden, allerdings ist die Praxis für das Unternehmen nach wie vor sehr lukrativ. Aus diesem Grund beschäftigt sich Electronic Arts offenbar bereits mit einer neuen Form der Mikrotransaktion - eine, die sich direkt auf die verstrichene Zeit auswirkt.
SegmentNext berichtet von einem Patent, das auf die Nachfrage der Spieler zu bestimmten In-Game-Gegenständen mit schwankenden Erfolgsaussichten reagiert. Das Konzept könnte vorsehen, dass frühe Käufer von neuen Item-Kollektionen mit hochpreisigen Gegenständen belohnt werden, während die durchschnittliche Gewinnchance bei später geöffneten Lootboxen sinkt. Ein solches System würde einen zusätzlichen Zeitdruck ins Spiel bringen, der psychologisch auf das Konsumverhalten der Gamer abzielt.
