Als sich Donkey Kong und seine Freunde auf den Weg zum Nintendo 64 machten, haben sie eine bunte 3D-Welt entdeckt und vielen Spielern trotz aus heutiger Sicht katastrophaler Steuerung und erheblichen Kameraproblemen viel Freude beschert. Einer der damaligen Entwickler, Mark Stevenson, erinnert sich in einem langen Interview mit Nintendolife an die Zeit zurück, die ihn drei Jahre seines Lebens beschäftigt hat.
Er berichtet, dass die Entwicklung direkt nach der Veröffentlichung von Donkey Kong Country 3 (1996) begann, jedoch nach 18 Monaten komplett über den Haufen geworfen wurde. Bis dahin war das Abenteuer ein 2,5D-Plattformer im Stile der älteren Games, doch es sollte in die gleiche Kerbe schlagen, wie Super Mario 64. Der ursprüngliche Plan wurde deshalb aufgegeben, die Entwicklung neu gestartet, das Team ausgetauscht und die Software angepasst. Leider hat das der ulkigen Affenfamilie letztlich nicht so sehr geholfen, denn viele Liebhaber hat das Game bis heute nicht.
