Es waren ein paar harte Jahre für Need for Speed. Das einst äußerst beliebte Rennspiel-Franchise ist allmählich zu einem Schatten seiner selbst geworden, und Berichte in den letzten Monaten deuteten darauf hin, dass EA die Serie aufgrund sinkender Popularität auf Eis gelegt hat. Nun hat der Publisher offiziell bestätigt, dass Criterion - das Studio, das Need for Speed seit Jahren trägt - nicht mehr an dem Franchise beteiligt sein wird. Stattdessen wird sich Criterion in Zukunft ausschließlich auf Battlefield konzentrieren, unter einem neuen neuen Namen: Criterion Games - A Battlefield Studio.
Das Rebranding kommt wenig überraschend. Nach der Veröffentlichung von Unbound vor drei Jahren hat Criterion intensiv an Battlefield gearbeitet, und diese neue Identität fühlt sich an wie der letzte Sargnagel für Need for Speed, das nun ohne eigenes Zuhause dasteht. Auf der offiziellen Website von Criterion erklärt das Studio stolz, dass es jetzt Mitglied der "Battlefield Studios" ist, einer Gruppe, die aus DICE, Ripple Effect, Motive und Criterion besteht, die sich alle mit dem Ziel zusammengeschlossen haben, Call of Duty mit jährlichen Battlefield-Veröffentlichungen herauszufordern.
"Heute sind wir stolz darauf, Teil der Battlefield Studios zu sein und Innovation, technische Exzellenz und mutiges Design in einer der kultigsten Spiele-Franchises voranzutreiben." Criterion schreibt.
Es überrascht nicht, dass die Nachricht bei Need for Speed-Fans, die bereits nach neuen Einträgen hungerten, Besorgnis ausgelöst hat. Die große Frage ist nun, ob EA plant, das Franchise mit einem anderen Studio wiederzubeleben, oder ob die Gerüchte wahr sind - dass die Serie im Wesentlichen tot ist. Codemasters, das oft als natürliche Ergänzung angesehen wird, ist möglicherweise auch keine Lösung, da das Studio selbst nach dem Verlust der WRC-Lizenz und Spekulationen, dass das diesjährige F1-Spiel das letzte sein könnte, zu kämpfen hat.
