Was wäre PC-Gaming ohne Steam? Es ist ein schwieriges Was-wäre-wenn-Szenario, und obwohl wir uns darüber keine Sorgen machen müssen, hing das Überleben von Valve als Unternehmen einst von einem einzigen Sommerpraktikanten ab, der es schaffte, das Unternehmen aus einer ernsthaften rechtlichen Klemme zu befreien.
Wie 80 Level entdeckt hat, sprachen Valve-COO Scott Lynch und Gabe Newell in der neuen Dokumentation, die die Entstehung von Half-Life 2 nacherzählt, darüber, wie das Unternehmen fast untergegangen wäre. Der alte Valve-Verlag Sierra wurde vom französischen Mischkonzern Vivendi aufgekauft. Diese Firma brachte Counter-Strike in koreanische Internetcafés und als Valve dies anfocht, versuchte Vivendi, vor Gericht mit ernsthaft aggressiven Taktiken zu kontern und versuchte, das Unternehmen in den Bankrott zu treiben.
Newell erinnert sich daran, dass das Unternehmen beinahe bankrottging, doch durch einen Sommerpraktikanten namens Andrew wendete sich das Blatt für Valve unerwartet zum Positiven. Andrew, ein koreanischer Muttersprachler, durchforstete die Unterlagen, in denen Vivendi versuchte, Valve zu schaden, und entdeckte in E-Mails Hinweise auf einen Junior-Manager, der Dokumente zerstörte.
Von da an gewann Valve eine schöne Summe, und innerhalb weniger Jahre startete es Steam, um nie wieder auf die Zeit zurückzublicken, als es fast von einem französischen Konglomerat zerstört wurde.
