Das Horrorspiel Devotion hat eine ziemlich turbulente Geschichte hinter sich. Der taiwanische Titel hat viele chinesische Spieler verärgert, als im Spiel Bilder aufgetaucht sind, die den chinesischen Präsidenten Xi Jinping verspottet haben sollen. Der Gegenwind wurde so stark, dass der Titel von Steam entfernt werden musste, allerdings hat die ganze Sache für verschiedene Publisher, die den Titel im Auftrag des Entwicklers in den jeweiligen Regionen vertrieben haben, ein noch viel größeres Nachspiel. Iain Garner, der Mitbegründer des Publishers Another Indie, hat in chinesischer Sprache mitgeteilt, dass China dem Publisher Indievent kürzlich die Geschäftslizenz widerrufen hat.
Wie The Guardian bereits im Februar berichtete, hatte Indievent die Verbindungen zum Entwickler Red Candle Games bereits nach Bekanntwerden der schlechten Presse gekappt, allerdings hat das offenbar noch nicht ausgereicht. Ein anderer mit dem Spiel verbundener Vertrieb, Winking Entertainment, ist solchen Maßnahmen entgangen, da sie in Taiwan ansässig sind. Wie seht ihr diese Situation?

Quelle: PCGamesN.