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Deutschland kauft im Rahmen der Aufrüstungskampagne Drohnen im Wert von 536 Millionen Euro

Die Verträge mit den Start-ups Helsing und Stark Defence vertreiben herumlungernde Munition für den NATO-Einsatz.

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Deutschland plant, im Rahmen seines beschleunigten militärischen Aufbaus nach Russlands Invasion in der Ukraine Angriffsdrohnen im Wert von 536 Millionen Euro zu bestellen. Die Regierung beabsichtigt, laut Dokumenten, die Reuters vorliegen, Herumlungsmunition von den deutschen Rüstungs-Start-ups Helsing und Stark Defence im Rahmen eines umfassenderen Rahmenvertrags von 4,3 Milliarden Euro zu beschaffen.

Die Drohnen, die so konzipiert sind, dass sie über einem Gebiet schweben, bevor sie in Ziele eintauchen, sollen vom Haushaltsausschuss des Bundestags genehmigt werden und zunächst die 45. Panzerbrigade Deutschlands unterstützen, die im Rahmen der NATO-Präsenz auf der östlichen Flanke in Litauen stationiert ist. Dieser Schritt spiegelt Berlins Bestreben wider, seine Streitkräfte zu modernisieren und die Abschreckung in Osteuropa zu stärken.

Nach den Plänen laufen die Verträge mit Helsing und Stark Defence über sieben Jahre, wobei die erste Lieferung von Drohnen Anfang 2027 geplant ist. Das Abkommen signalisiert zudem eine wachsende Rolle für inländische Rüstungstechnologieunternehmen, da Deutschland die Produktionskapazität ausbauen und die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten verringern möchte...

Deutschland kauft im Rahmen der Aufrüstungskampagne Drohnen im Wert von 536 Millionen Euro
Helsing- und Stark-Verteidigung // Shutterstock


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