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Death Stranding

Death Stranding: Kojima wollte Mads Mikkelsen mehr, als Keanu Reeves

Außerdem machte der Entwickler einen frechen Seitenhieb auf das Battle-Royale-Genre.

Letztes Wochenende fand in San Diego die Comic-Con 2019 statt und Entwicklerlegende Hideo Kojima war dort, um über sein bevorstehendes Spiel Death Stranding zu sprechen. Wie man das vom Japaner erwarten konnte, gab es während seines Auftritts einige bemerkenswerte Momente.

Den Teilnehmern des sogenannten "Master Storyteller"-Panels teilte er zum Beispiel mit, dass ursprünglich der Schauspieler Keanu Reeves, der kürzlich mit seinem Auftritt auf Microsofts E3-Konferenz rund um Cyberpunk 2077 im Rampenlicht stand, für die Hauptrolle in seinem kommenden Spiel vorgeschlagen wurde. Den Kanadier wollte Kojima aber nicht, weil der Spielemacher vom dänischen Schauspieler Mads Mikkelsen in den Bann gezogen wurde. Der Rest ist, wie man sagt, Geschichte.

Der Filmregisseur Nicolas Winding Refn, der in Death Stranding eine Figur namens Heartman spielt, stand ebenfalls mit Kojima auf der Bühne. Während einer Podiumsdiskussion erklärte Kojima dem versammelten Publikum, dass er mit diesem Spiel etwas Neues schaffen und abgenutzte Ideen vermeiden wolle.

"Es gibt keinen Grund, etwas zu erschaffen, das bereits da ist", sagte er. "Ich möchte etwas kreieren, das die Welt inspiriert. Wie Hollywood-Filme, [...] manche Leute konsumieren und verdauen die nur. Ich schaffe etwas [...], das schwer zu verdauen ist [...]."

"Was passiert, wenn ich mein Spiel veröffentliche oder wenn Nicolas einen Film herausbringt? Wir bekommen Kritik oder Lob. Aber ihr denkt auch zehn Jahre später noch darüber nach, genau wie bei Bladerunner oder 2001: Space Odyssey."

Er fügte hinzu: "Als ich mit meiner Produktion anfing, war es für mich am einfachsten, ein Spiel zu machen, in dem sich alle auf einer Insel aufhalten und aufeinander schießen... Kreativität ist das, was Zivilisationen vorantreibt. Wir leben in einer Ära, in der Algorithmen Kreativität vorschreiben, wodurch sie fast bedeutungslos wird. Es ist wichtig, dem entgegenzuwirken."

Laut Kojima wird Death Stranding eine soziale Erfahrung, in der sich Spieler miteinander verbinden werden. Das ist eine interessante Antwort von einem Mann, der nach seiner Trennung von Konami eigenen Aussagen zufolge "von Grund auf neu angefangen hat und allein war". Wir werden genau herausfinden, worum es in diesem rätselhaften Titel geht, sobald er am 8. November auf der PS4 erscheint.

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Quelle: WCCftech.

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