Der italienische Ingenieur Diego Urbina war einer von sechs Freiwilligen, die an der längste Isolationsstudie teilgenommen haben, die bis dato offiziell vollzogen wurden. 520 Tage befanden sich sechs Kandidaten aus Russland, Frankreich, Italien und China in einem Simulationsmodul in einer Lagerhalle in Moskau, um eine Mars-Mission und vor allem die lange Reise hin zum Planeten und zurück zur Erde zu simulieren.
Wie Urbina berichtet, habe sich die Crewmitglieder die freie Zeit nach dem Tagwerk auch mit Computerspielen vertrieben. Genauer gesagt, mit einem Spiel, nämlich mit Counter-Strike. "Das war bei weitem das beliebteste Spiel", sagte der Urbina. "Ich habe zwar versucht, ein paar andere Spiele vorzustellen, aber keines kam so gut an. Es war ein richtiger Teamsport-die Russen gegen den Rest der Welt."
Klingt plausibel, sich die lange Zeit im Weltall mit Kleinkriegen vertreiben. Ist halt nur ziemlich böse, wenn einer so gut wird, dass er die anderen immer wegzieht.