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Cliff Bleszinski: AAA -Entwicklung ist "kaum tragbar"

Er würde sich darüber freuen, kleinere High-End-Produktionen mit weniger Budget zu sehen.
Stefan Briesenick 25 April 2017

Cliff "Cliffy B" Bleszinski ist einer der Charaktere aus der Videospielbranche, der vielen noch am ehesten im Gedächtnis bleibt. Der ehemalige Gears of War-Entwickler arbeitet nun an seinem eigenen Projekt, ein schnelllebiger, PC-exklusiver Mehrspieler-Shooter namens Lawbreakers. In einem Interview mit Gamesindustry.biz sprach er über die Probleme der Triple A-Industrie und was die Verantwortlichen machen müssten, um langfristig ihren Erfolg zu sichern.

Bleszinski vergleich die Produktion von großen Spiele-Produktionen mit den riesigen Restaurant-Ketten von Amerika. "AAA fühlt sich langsam so an, wie die amerikanische Restaurant-Szene. Sie sind nicht schlecht, aber auch nicht toll - sie sind einfach da.", erklärte er den Kollegen. Deren Prinzip ließe sich deshalb so leicht auf Spiele anwenden: "Es gibt eine Kategorie von Spiel, die immer und immer wieder wiederholt wird."

"60 [US-Dollar] ist für viele Leute immer noch eine Menge Geld. Und diese Leute [sollen] diese Wette mehrmals pro Jahr eingehen? Gamer sind wählerisch, sie sind schlau [...]. Das Modell ist kaum tragbar, außer du heißt Activision, 2K oder Sony."

Bleszinski würde stattdessen lieber kleinere Produktionen starten, Double A-Titel sozusagen. Titel, die sich zwar gut spielen und toll anzuschauen wären, dafür aber Budget etwa im Marketing-Bereich sparen. Vor allem Asien sieht Bleszinski als wachsenden Markt für derlei Projekte an. Stimmt ihr seiner Meinung zu?

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