Cliff "Cliffy B" Bleszinski ist einer der Charaktere aus der Videospielbranche, der vielen noch am ehesten im Gedächtnis bleibt. Der ehemalige Gears of War-Entwickler arbeitet nun an seinem eigenen Projekt, ein schnelllebiger, PC-exklusiver Mehrspieler-Shooter namens Lawbreakers. In einem Interview mit Gamesindustry.biz sprach er über die Probleme der Triple A-Industrie und was die Verantwortlichen machen müssten, um langfristig ihren Erfolg zu sichern.
Bleszinski vergleich die Produktion von großen Spiele-Produktionen mit den riesigen Restaurant-Ketten von Amerika. "AAA fühlt sich langsam so an, wie die amerikanische Restaurant-Szene. Sie sind nicht schlecht, aber auch nicht toll - sie sind einfach da.", erklärte er den Kollegen. Deren Prinzip ließe sich deshalb so leicht auf Spiele anwenden: "Es gibt eine Kategorie von Spiel, die immer und immer wieder wiederholt wird."
"60 [US-Dollar] ist für viele Leute immer noch eine Menge Geld. Und diese Leute [sollen] diese Wette mehrmals pro Jahr eingehen? Gamer sind wählerisch, sie sind schlau [...]. Das Modell ist kaum tragbar, außer du heißt Activision, 2K oder Sony."
Bleszinski würde stattdessen lieber kleinere Produktionen starten, Double A-Titel sozusagen. Titel, die sich zwar gut spielen und toll anzuschauen wären, dafür aber Budget etwa im Marketing-Bereich sparen. Vor allem Asien sieht Bleszinski als wachsenden Markt für derlei Projekte an. Stimmt ihr seiner Meinung zu?