In der vergangenen Woche führte PC Gamer ein interessantes Interview mit CD Projekt Red's Mitgründer Marcin Iwiński über die Online-Elemente von Cyberpunk 2077. Im allgemeinen ging es um die Lootbox-Kontroverse, die seit dem vergangenen Jahr vor allem im Bereich der AAA-Titel immer wieder vor kommt, und wie diese das kommende Rollenspiel beeinflusst. Da Cyberpunk 2077 ein vollwertiges Spiel wird können Spieler ''unzählige Stunden an Gameplay und eine Menge Inhalt'' erwarten. CD Projekt Red möchte ''50 bis 60 Stunden für die Hauptgeschichte, zusammen mit einigen hundert Stunden an Nebenquests'' (wie das Studio es bereits in der Vergangenheit umsetzte) bieten und ''versuchen [ihr] bestes die Erwartungen zu toppen''.
Zudem versicherte Iwiński dass Spieler keine Angst vor derartigen Entwicklungen im Bereich von Cyberpunk 2077 haben müssen. Um die Thematik weiter auszuschmücken nannte der Mitgründer ein Beispiel dass so ziemlich jeder von uns schon einmal gespielt haben wird: The Witcher 3: Wild Hunt. CD Projekt Red veröffentlichte zwei Erweiterungen für das Spiel die viel Entertainment und unzählige Stunden an Gameplay und Story-Inhalten bieten, während die kleine Ausrüstungs-Erweiterung kostenlos veröffentlicht wurde. Dies wurde durch die erfolgreichen Verkäufe des Spiels ermöglicht dass ''umfangreiche, feingeschliffene Inhalte bietet die viele, viele Stunden Spielspaß versprechen''. Gwent: The Witcher Card Game zeigt wiederum das genaue Gegenteil auf: Wir können das Kartenspiel kostenlos spielen, während uns der käufliche Erwerb neuer Karten ''Zeit und Bequemlichkeiten'' bieten.
2017 zeigte dass Spieler bereit sind sich gegen die ominösen Taktiken der Publisher und Entwickler zur Wehr zu setzen wenn sie sich ausgenutzt fühlen. Iwiński unterstützt die Handlungen und vertritt die Meinung dass die Industrie durch solche Reaktionen vorankommt: ''Die Spieler schlagen zurück, ich hoffe wirklich dass dies unsere Industrie zu etwas besserem verändert''.