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Britischer Star Fox-Programmierer lästert über Arbeitsbedingungen bei Nintendo

Das letzte Jahr war für Nintendo sehr profitabel - und durch eine Reihe von soliden Veröffentlichungen haben sie sich wieder sicher auf dem Markt positioniert. Allerdings könnte etwas darauf hindeuten, dass all diese Erfolge…
Christian Gaca Aktualisiert 29 April 2018

Das letzte Jahr war für Nintendo sehr profitabel - und durch eine Reihe von soliden Veröffentlichungen haben sie sich wieder sicher auf dem Markt positioniert. Allerdings könnte etwas darauf hindeuten, dass all diese Erfolge auf Kosten guter Arbeitsbedingungen gehen - oder zumindestens gingen. Vor kurzem sprach der ehemalige Nintendo-Mitarbeiter Giles Goddard mit Eurogamer über seine Zeit bei dem japanischen Unternehmen. Goddard arbeitete in den 1990er in Kyoto, das bekannteste Werk ist Star Fox, an dem er gemeinsam mit Shigeru Miyamoto programmierte.

Allerdings war die Arbeit in Japan wenig glamourös damals. Goddard beschreibt es als Arbeit in einer Fabrik. Heute habe sich das seines Wissens nach gebessert, es sei aber alles andere als ideal. Es fasst seine Zeit als 19-Jähriger und in den Jahren danach bei Nintendo so zusammen:
"Es ist eine Fabrik. Es ist so eine klinische, starre Arbeitsweise. Es erstaunt mich, dass sie mit Zelda und Mario so viel Kreativität aus diesem Ort herausholen. Du gehst dorthin und es ist weiß, es sind klinische Arbeitskabinen und Glocken ringen, die zum Mittagessen und zum Heimgehen läuten. Wie sie aus diesem Ort Kreativität herausholen, ist mir unbegreiflich, aber sie tun es. Du konntest nicht frei sein in der Art, wie du arbeitest. Du konntest mit den Dingen, die du getan hast, nicht herumspielen und Demos machen. Du konntest nicht mit deiner Zeitkarte rumspielen, zu spät kommen oder keine Überstunden machen. Du konntest dich aber mit den Dingen beschäftigen, die du tatsächlich gemacht hast - da haben sie diese Verspieltheit gefördert."

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