Vor ein paar Tagen kündigte British Esports einen Partnerschaftsvertrag mit der Saudi Esports Federation an, ein Deal, der angeblich "neue Standards für Exzellenz, Bildung und Innovation in der gesamten Welt des Esports setzen wird". Sobald dieser Deal angekündigt wurde, wurden jedoch tonnenweise Gegenreaktionen und Bedenken geäußert. Dies hat nun dazu geführt, dass die British Esports eine Folgeerklärung veröffentlicht hat, die die Partnerschaft berührt, zu der sie sich immer noch verpflichtet.
Die Erklärung fügt hinzu, dass dies "keine kommerzielle Vereinbarung oder Sponsoring ist" und dass die British Esports "unsere Überzeugung bekräftigen möchte, dass jeder Einzelne, unabhängig von Geschlecht, Rasse, Religion oder sexueller Orientierung, in der Lage sein sollte, an der eSports-Branche teilzunehmen und zu gedeihen, und dies hat sich nicht geändert und wird sich nicht ändern."
Weiter heißt es in der Erklärung: "Wir sind uns bewusst, dass es auf der ganzen Welt viele kulturelle Unterschiede gibt, und wir glauben fest an die Kraft des Dialogs, um diese Herausforderungen zu überwinden. Zum Beispiel, indem wir die Arbeit unserer Initiative "Women in Esports" vorstellen und die enorme Vielfalt unserer Community als leuchtendes Beispiel für andere E-Sport-Verbände hervorheben."
https://twitter.com/British_Esports/status/1711751466854031499
Natürlich sind viele Fans und britische E-Sport-Persönlichkeiten trotz dieser Aussage immer noch besorgt über diese Partnerschaft, einschließlich der Frage, wie sich Auswärtsspiele in Saudi-Arabien auf LGBTQ+-Spieler auswirken werden. Viele haben sogar angefangen, die Moral von British Esports insgesamt in Frage zu stellen.