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Borderlands 2

Borderlands 2: Commander Lilith & the Fight for Sanctuary

Um die Wartezeit auf Borderlands 3 zu verkürzen schickt uns Gearbox auf einen tollen Gratis-Urlaub nach Pandora.

  • Kalle Max HofmannKalle Max Hofmann

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Die E3 scheint in den letzten Jahren etwas an Bedeutung verloren zu haben, was sich nicht zuletzt an Sonys Fernbleiben auf der E3 2019 zeigt. Trotzdem gab es auch in diesem Jahr wieder einige spektakuläre Überraschungen und sogar Geschenke an die Gaming-Community. Insofern hat es sich absolut gelohnt, dass unser Stefan unsäglich viele Überstunden gemacht hat, um alle News für euch abzudecken.

Ein besonderes Highlight, das wir hier würdigen möchten, ist der neue Gratis-Content für Borderlands 2, der überraschend für die aktuelle Konsolengeneration und den PC veröffentlicht wurde. Der Titel „Commander Lilith & the Fight for Sanctuary" deutet bereits an, worum es geht. Nach dem Ende der Hauptstory ist Sirene Lilith unfreiwillig zur neuen Anführerin der Befreiungsarmee „Crimson Raiders" geworden und muss mit Hilfe der Spieler, die wie immer online oder zusammen auf dem Konsolen-Sofa zu viert im Koop antreten können, eine neue Bedrohung zurückschlagen.

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Der DLC wird zunächst ganz normal im Shop „gekauft" (momentan noch für null Euro) und dann im Spiel aktiviert. An den Teleportstationen finden wir daraufhin das neue Startgebiet, denn praktischerweise sind nun im Teleportmenü alle Orte des Spiels nach ihren zugehörigen DLCs sortiert. Schön übersichtlich!

Los geht es mit einem Angriff des fiesen Colonel Hector auf die Rebellenhochburg Sanctuary, die normalerweise als unsere Basis fungiert. Mit Hilfe seiner gut ausgerüsteten Armee und der Fähigkeit, Menschen in Pflanzen-Mutanten zu verwandeln, gelingt es dem Fiesling doch glatt, die Kammer-Karte zu klauen, die das große Ziel von Borderlands 2 war. Doch auch damit ist der Schuft noch nicht zufrieden und legt es darauf an, den ganzen Planeten von seinen Pflanzen überwuchern zu lassen und alle Bewohner zu mutieren. Das lassen wir uns natürlich nicht gefallen, suchen uns eine neue Basis und starten in viele neue Gefechte.

Das Abenteuer, das auf uns wartet, ist dabei tatsächlich umfangreicher als gedacht. Zwar ist es nicht ganz so riesig, wie die vier Haupt-Add-Ons von Borderlands 2, aber deutlich größer als die „Kopfjäger"-Episoden. Wir spielen in völlig neu gestalteten Gebieten, bekommen es mit diversen neuen Gegnertypen und drei Bosskämpfen zu tun, und die neue in Regenbogenfarben schimmernde Beuteklasse ist qualitativ sogar noch über den legendären Ausrüstungsgegenständen angesiedelt. Das Level-Cap wird insgesamt auf 80 angehoben und ein neuer Raid-Boss wartet auf ganz harte Spieler-Teams.

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Am tollsten ist aber natürlich, dass wir endlich eine neue Geschichte aus dem Borderlands-Universum bekommen, die auch Elemente und Figuren aus „Tales from the Borderlands" enthält und einen Übergang zur Geschichte des im September kommenden dritten Teils baut. Spielt man in der hohen Schwierigkeit und schaut sich alles an, ist man mit diesem DLC gute vier bis fünf Stunden beschäftigt - das ist schon wirklich ein sehr großzügiges Geschenk von Gearbox Software, aber ehrlich gesagt haben sie auch ein bisschen was gut zu machen.

Schließlich mussten wir ewig auf neue Inhalte warten, dabei zeigt dieser DLC, wie viel Spaß man noch mit der vermeintlich veralteten Game-Engine haben kann, die ja erst vor kurzem mit tollen 4K-Texturen ausgestattet wurde. So hätte Gearbox eigentlich schon mit Borderlands 2 den „Games as a Service"-Trend starten können, statt mit dem glücklosen Battleborn unglaubliche Ressourcenverschwendung zu betreiben. Aber darüber brauchen wir jetzt nicht mehr jammern, sondern können uns nach diesem tollen Appetitanreger uneingeschränkt auf den Release von Borderlands 3 freuen!

Zu lange warten sollte man übrigens nicht, bis man sich wieder nach Pandora beamen lässt - ab dem 8. Juli soll der DLC dann kostenpflichtig sein. 15 Euro will 2K Games dafür haben.

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