Vivendis Aneignung von Ubisoft scheint nur vorläufig ein Ende gefunden zu haben, denn nachdem die Firma im Dezember 2016 bereits 25 Prozent des Unternehmens übernommen hat, scheinen neue Akquisitionen bevorzustehen. Die Nachrichten-Redaktion Reuters berichtet nun jedoch, dass die Übernahme des französischen Publishers so gut wie beendet ist.
Eine Quelle der Tageszeitung will erfahren haben, dass Vivendi aktuell ihre nächsten Schritte plant, um bis zum Ende des Jahres 100 Prozent der Anteile von Ubisoft zu besitzen. Vivendis Präsident, Vincent Bolloré, glaubt, dass die Aneignung Ubisofts seinem Unternehmen zu einem der wichtigsten europäischen Mediengiganten machen würde. Für Vivendi lohnt sich diese Investition vor allem aus Sicht der Investoren, die sich seit einiger Zeit über fehlende Operationen im Bereich der Videospiele beschweren. Ob Yves Guillemot letztlich jedoch wirklich bereit ist, Ubisofts gesammelte Werke und Rechte an Vivendi abzutreten, bleibt vorerst ungewiss. Glaubt ihr, dass Vivendis Plan aufgeht?