Das kommt etwas überraschend. Nachdem Batman: Arkham Asylum,
Batman: Arkham City und auch das letzte Spiel Batman: Arkham Origins bisher nicht so streng eingestuft wurden, kassierte Batman: Arkham Knight nun offiziell nicht nur in den USA eine Freigabe für Erwachsene, sondern auch in Europa. Das außerhalb von Deutschland genutzte PEGI-System (Pan European Game Information) gab dem Spiel nun eine Einstufung ab 18 Jahren.
Laut dem amerikanischen Entertainment Software Rating Board (ESRB) sind die Gründe dafür möglicherweise in der brutalen Darstellung in Batman: Arkham Knight zu suchen. Gegner können unter anderem mit dem Rädern des Batmobiles gequält werden. Auch unbewaffnete Charaktere und Geiseln im Spiel können offenbar erschossen werden. In Deutschland bestätigt uns Warner Bros. allerdings, dass man weiterhin mit einer Freigabe der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) ab 16 Jahren rechnet.
Womöglich hat bei ESRB und PEGI auch etwas ganz anderes zu der strengen Einstufung geführt. Achtung Spoiler: Es gibt laut einer Darstellung der ESRB einen Rotlicht-Distrikt in dem Neon-Reklame für Dinge wirbt wie "Live Nude Girls" und "XXX". Die Worte "Bitch", "Gobshite" und "Ass" sind außerdem in Dialogen vertreten. Während Gewalt ein wichtiges Thema für die USK ist - vor allem gegenüber wehrlosen Charakteren, dürften die letztgenannten Inhalte weniger problematisch für eine Freigabe ab 16 Jahren sein. Wir sind gespannt, wie sich die USK hinsichtlich Batman: Arkham Knight entscheidet.
