Heute zahlen wir den vollen Preis für Spiele und werden dann voraussichtlich noch einige Male zur Kasse gebeten, wenn es um Erweiterungen, Charakter-Packs, Kostüme oder die leidigen Mikrotransaktionen in Form von Beutekisten geht. Solche Geschäftspraktiken werden in verschiedenen Ländern unterschiedlich betrachtet, doch es gibt mittlerweile auch bei uns immer mehr Widerstand gegen unfaire Finanzierungsmodelle in Videospielen. Belgien hat Looboxen direkt verbieten lassen (wenn der Nutzer nicht vorher genau weiß, für was er da eigentlich zahlt), in Spanien rührt sich diesbezüglich derzeit ebenfalls etwas und nun wird auch Australien diesem Beispiel folgen.
Das australische Parlament verlangt nun ihrerseits Beschränkungen für solche Monetarisierungselemente, da ihnen mehrere Studien vorliegen, in denen über die Gefahren solcher Glücksspiel-Mechaniken aufgeklärt wird. Beutekisten werden im vorliegenden Bericht als konkrete Form des "simulierten Glücksspiels" erkannt, die entsprechend reguliert werden müsstet. Spiele mit Lootboxen und anderen Formen von Mikrotransaktionen werden deshalb entsprechende Warnhinweise erhalten.
