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Alle Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2017

Gestern Abend fand im Berliner Westhafen die Preisverleihung des Deutschen Computerspielpreises 2017 (CDP 17) statt. Die Veranstalter vergaben über 550.000 Euro an 16 Spiele aus insgesamt 14 Kategorien, darunter zu einem großen Teil Nachwuchsprojekte,…
Stefan Briesenick 27 April 2017

Gestern Abend fand im Berliner Westhafen die Preisverleihung des Deutschen Computerspielpreises 2017 (CDP 17) statt. Die Veranstalter vergaben über 550.000 Euro an 16 Spiele aus insgesamt 14 Kategorien, darunter zu einem großen Teil Nachwuchsprojekte, deren Entwicklerstudios die Finanzierungsspritze gut gebrauchen können.

Bundesdigitalminister Alexander Dobrindt (links) ist nur ein Repräsentant der Teilnehmer des DCP 17 (rechts).
Bestes deutsches Spiel wurde Portal Knights des Frankfurter Studios Keen Games, Cryteks Robinson: The Journey war in den Augen der Jury das Spiel mit der besten Inszenierung. Einen Eklat haben die Münchner von Mimimi Productions veranstaltet, die ihren Preis für das beste Games Design ablehnten. Lead Designer Dominik Abé betrat die Bühne lediglich, um dem versammelten Publikum zu erklären, dass sie „heute leider keine Preise annehmen können." Der Presse gegenüber wollte sich der Entwickler dazu an diesem Abend nicht mehr äußern.

Als Grund für diese Entscheidung werden Unregelmäßigkeiten bei der Wahl vermutet, die im Vorfeld der Preisverleihung von einigen Veranstaltern laut wurden. Angeblich seien bei der Wahl des Deutschen Computerspielpreises viele Stimmzettel nicht vollständig ausgefüllt worden, was bei insgesamt drei Kategorien zu sehr niedrigen Wahlergebnissen führte.

Das sind die Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2017:
- Bestes Deutsches Spiel: Portal Knights (110.000 Euro)
- Bestes Nachwuchskonzept: DYO (45.000 Euro), Isometric Epilepsy (30.000 Euro) und ViSP - Virtual Space Port (15.000 Euro)
- Bestes Kinderspiel: She Remembered Caterpillars (75.000 Euro)
- Bestes Jugendspiel: Code 7 - Episode 0: Allocation (75.000 Euro)
- Beste Innovation: VR Coaster Rides und Coastiality App (40.000 Euro)
- Beste Inszenierung: Robinson: The Journey (40.000 Euro)
- Bestes Serious Game: Debugger 3.16: Hack'n'Run (20.000 Euro) und Orwell (20.000 Euro)
- Bestes Mobiles Spiel: Glitchskier (40.000 Euro)
- Bestes Gamedesign: Shadow Tactics: Blades of the Shogun (40.000 Euro)
- Eine Ehrenwürdigung hat das Berliner Computerspiele-Museum für ihre Arbeit für die digitale Gesellschaft erhalten.

- Bestes Internationales Spiel: The Legend of Zelda: Breath of the Wild
- Bestes internationales Multiplayer-Spiel: Overwatch
- Beste internationale neue Spielewelt: Uncharted 4: A Thief's End
- Publikumspreis: The Witcher 3: Blood and Wine (bereits zum zweiten Mal in Folge)

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