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Gamereactor Kritiken Sparkle 2
Kritiken Sparkle 2

Sparkle 2

Es mutet sehr simpel an und wahrscheinlich haben wir Spiele dieser Art schon oft gespielt. Das heißt aber nicht, dass dieses Puzzlespiel nicht trotzdem süchtig macht.
Martin Eiser Getestet auf PS Vita/PS4 16 Mai 2014

Wir schießen Kugeln auf die Schlange, um mindestens drei gleichfarbige zusammenzubekommen, damit diese sich auflösen.

Auf den ersten Blick scheint der Unterhaltungswert von Sparkle 2 sehr überschaubar. Es handelt sich um ein typischen Match 3-Puzzlespiel im Stil von Zuma oder Luxor, bei dem verschiedenfarbige Kugeln sich um uns herum auf ein Loch zu schlängeln und wir diese mit weiteren Kugeln beschießen müssen. Bekommen wir drei oder mehr Kugeln in eine Reihe, verschwinden diese. Ziel ist es genug dieser Schlangen zu dezimieren und sie dabei auf jeden Fall vom Loch fernzuhalten.

Der Schwierigkeitsgrad steigt in den 90 Leveln langsam an und wird durch das Leveldesign, das Tempo und die Anzahl an Farben für die Kugeln beeinflusst. Aber es gibt auch 16 verschiedene Spielhilfen, die wir im Verlauf der Kampagne freischalten. Jeweils vier können wir aktivieren und damit beispielsweise den Start erleichtern oder regelmäßig Bonus-Gegenstände bekommen. Letztere tauchen immer dann auf, wenn wir eine Serie schaffen, also mehrmals hintereinander Kugeln verschwinden lassen.

Der Anfang ist noch sehr leicht, aber spätere Level werden nicht immer im ersten Anlauf gelöst werden können. Manchmal ist auch einfach ein bisschen Glück dabei, welchen Gegenstand wir bekommen. Es gibt beispielsweise solche, die Kugeln einzeln oder in größerer Zahl vernichten. Ein anderer sortiert die Kugeln farblich und macht es uns so einfacher sie abzuräumen. In einem richtig guten Lauf kommt die Schlange nicht einmal in die Nähe des Abgrundes.

Als Extra gibt es einen Survival- und eine Challenge-Modus. Beide sind aber im Grunde nur eine Fortsetzung des Spielprinzips aus dem Hauptspiel. Der Unterschied ist lediglich, dass in der ersten Variante der Schwierigkeitsgrad auf derselben Karte langsam ansteigt und in der zweiten Variante dieselbe Karte mehrmals hintereinander spielen, während die Herausforderung größer wird. Immerhin gibt es aber so 56 weitere Level die wir freispielen können.

Es gibt spezielle Gegenstände, die uns helfen, unser Ziel zu erreichen und mit zunehmenden Schwierigkeitsgrad ist das auch nötig.

Etwas Schade ist das Fehlen von Punkten und damit auch von Bestenlisten. Wir müssen nur die Karte schaffen und damit hat sich die Sache. Ein Mehrspielermodus, um dadurch etwas Wettbewerb ins Spiel zu bekommen, fehlt ebenfalls. Einziger Anreiz ist das Freispielen der Trophäen, was durch zwei zusätzlichen Schwierigkeitsstufen für den Questmodus zu einer echten Herausforderung werden dürfte.

Tatsächlich ist es trotzdem erstaunlich wie schnell die Sucht an dem eigentlich wenig aufregenden Spielprinzip dann doch wieder greift. Es ist simpel und funktioniert schon seit über 15 Jahren mit nur wenig abgewandelten Spielmechaniken. Und weil es auf der Playstation 4 und der Playstation Vita bisher einen solchen Titel noch nicht gibt und wir problemlos zehn Stunden und mehr in Sparkle 2 versenken können, ist das Paket am Ende doch attraktiver als zunächst angenommen.

7
Gut von 10 · Gamereactor Deutschland
Pro viele Level, hohe Herausforderung, nette Optik
Contra keine Bestenlisten, kein Multiplayer
Netzwerk-Wertung Durchschnitt über 1 Gamereactor-Ausgaben
7,0
Gamereactor Deutschland 7
Vollständiges Profil 13.607 veröffentlichte Artikel
7
Gut Netzwerk-Wertung über 1 Ausgaben
Fakten zum Spiel
Entwickler 10tons Ltd
Publisher 10tons Ltd.
Termin 6 Juni 2013
Getestet auf PS Vita/PS4
Genre Casual
Plattformen
iOS Android WP8 PS4 PS Vita
Warum Gamereactor vertrauen
23 Ausgaben Jede mit eigener Redaktion und eigenen Wertungen.
1998 Erscheint seit Durchgehend unabhängig geführt.
100% Selbst gespielt Geschrieben aus Zeit mit dem Spiel, nie aus Pressematerial.
1–10 Netzwerk-Wertung Die Wertung jeder Ausgabe, gemittelt und ausgewiesen.